Christoph Waltz in Berlin
„Gehe Schritte in fröhlicher Ignoranz der Karriere"

Hollywood in Berlin: Robert Pattinson und Christoph Waltz stellten ihren Film „Wasser für die Elefanten“ in der Hauptstadt vor. Der Starrummel ist groß, Pattinson fast schüchtern - und Oscar-Gewinner Waltz in Hochform.
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Zwei der begehrtesten Männer Hollywoods haben am Mittwoch in Berlin für Aufregung gesorgt: Der von Teenies in aller Welt angehimmelte „Twilight“-Star Robert Pattinson (24) und der deutsch-österreichische Oscar-Preisträger Christoph Waltz (54). Gemeinsam waren sie zur Deutschlandpremiere des romantischen Zirkus-Dramas „Wasser für die Elefanten“ gekommen, das am Donnerstag in den Kinos startet.

Im Film stehen sich die Schauspieler als Rivalen gegenüber - Waltz spielt einen brutalen, herrschsüchtigen Zirkusdirektor, Pattinson einen sanftmütigen Tierarzt und Elefantentrainer - beide Männer lieben dieselbe Frau: die von Reese Witherspoon (35) gespielte Kunstreiterin Marlena. Auch im wirklichen Leben scheinen die beiden männlichen Stars aus ganz verschiedenen Welten zu kommen.

Immer noch fast ungläubig steht Pattinson dem Ansturm seiner Fans gegenüber, die auch in Berlin sein Hotel belagerten. Die große Aufmerksamkeit scheint ihm unangenehm zu sein. Im Gespräch mit Journalisten spricht der Star aus den „Bis(s)“-Vampirfilmen leise und zurückhaltend, oft senkt er schüchtern den Blick und lacht verlegen. Ob er denn unerreichbare Frauen attraktiv findet, will jemand wissen - als Film-Tierarzt verliebt er sich in eine ältere, verheiratete Frau, die er eigentlich nicht haben kann. Da weiß Pattinson keine richtige Antwort, bis Waltz raunt: „Es gibt keine Frau, die er nicht haben kann.“

Dann erzählt Pattinson doch: „Ich war zum ersten Mal in Berlin, als ich mit 17 oder 18 hier Ferien machte.“ Das sei ein tolle Zeit gewesen, an einige der Bars - „wild places“ - erinnere sich noch. Seinen neuen kleinen Hund habe er zuhause in Los Angeles gelassen. „Es ist zu schwierig, ihn in zehn verschiedene Länder mitzunehmen“, so Pattinson, der zurzeit auf Werbetour für seinen Film durch die Welt jettet. Ja, und warum seine Filmpartnerin Witherspoon sich enttäuscht über die gemeinsamen Liebesszenen geäußert hat, könne er sich nur so erklären: „Sie hatte wohl zu hohe Erwartungen.“

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