Deko-Geschäft boomt
Wo New York weihnachtlich strahlt

Die Lichter der Großstadt locken in New York besonders zu Weihnachten. Doch nicht nur vorm Rockefeller Center und in den Schaufenstern der Luxuskaufhäuser – sondern auch in einem Vorort mit dem Spitznamen „Dyker Lights“.
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New YorkZehntausende Menschen kommen nach New York, nur um zu sehen, was das Umlegen eines Schalters bewirkt: Der Weihnachtsbaum am Rockefeller Center ist eine derartige Touristenattraktion, dass vom Anschalten der Lichter bis zum Ende der Saison Absperrgitter und Polizisten mit Sperrbändern dafür Sorge tragen, dass niemand überfahren oder ohnmächtig gequetscht wird.

Zu allem Überfluss kam dieses Jahr zur Beleuchtungszeremonie neben weiteren Stars auch der Teenieschwarm Justin Bieber – und stahl dem Weihnachtsbaum fast die Show. Aber eben nur fast. 30.000 bunte LED-Leuchten an rund acht Kilometern Kabeln schmücken den Baum.

Dessen Krone ziert ein Stern des Glitzerimperiums Swarovski– mit rund 25.000 Kristallen auf fast drei Metern Durchmesser. 720 LED an den Strahlen sorgen dafür, dass es an der Baumspitze ordentlich glitzert.

Doch nicht überall läuft der Stromzähler Amok. Statt Funkelsteinen hängt im American Museum of Natural History Papier im Tannenbaum: Freiwillige Helfer knicken und falten bereits im Sommer, damit die Origami-Tiere rechtzeitig fertig werden.

Auch weit draußen in Brooklyn, im italienisch geprägten Viertel Dyker Heights, beginnen die Vorbereitungen im Sommer. Der Heimwerkerladen im Viertel füllt bereits im Juli sein Lager mit Weihnachtsartikeln. Später ist dort eine ganze Abteilung mit Lichtern, Kränzen und Figuren vollgestopft, jeden Tag kommt neue Ware.

Schließlich hat sich Dyker Heights seinen Spitznamen „Dyker Lights“ redlich verdient: Riesige Weihnachtsmänner, Nussknacker, Spielzeugsoldaten, Ballerinas und Chorfiguren, aber auch Sponge Bob, Snoopy und Frosty stehen hier vor den Häusern nicht einfach nur herum, sondern haben meist ein übergeordnetes Thema und vor allem Stoff für Legenden zu bieten.

Inzwischen ist Dyker Heights so bekannt, dass Autos im Schneckentempo an den leuchtenden Vorgärten vorbeiziehen und man sogar eine Bustour buchen kann. Zwischendrin haben Profi-Dekorateure ihre Werbetafeln ins Winterbeet gesteckt oder ihren Firmen-LKW geparkt.

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Weihnachtsdekoration bringt USA Spitzenumsatz

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