Deutschlands längster Höhenpfad im Hainich eröffnet Wandern in Baumkronen

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An einigen Stellen überragt der Pfad die Baumwipfel bevor er wieder zurück zum Ausgangs-Turm führt. Dort können die Besucher noch weitere 156 Stufen erklimmen - auf eine Plattform in fast 40 Meter Höhe. "Ganz oben ist mein Lieblingsplatz", sagt Manfred Grosmann, stellvertretender Nationalparkchef. Von hier aus reicht der Blick bis zum Inselsberg oder Brocken.

Holztäfelchen mit Wissensfragen zur Natur richten sich vor allem an Kinder, die sich am Ende auch in das Gipfelbuch eintragen können. Spätestens beim Turmabstieg fällt auch das überdimensionale Rotbuchenblatt aus Muschelkalk auf, das auf eine fünfte, speziell der Buche gewidmete Plattform weist.

Pläne, den 1998 eröffneten Nationalpark mit einem Pfad in luftiger Höhe noch attraktiver zu gestalten, existierten seit drei Jahren. Im September 2004 wurde dann mit dem Bau der fast zwei Millionen Euro teuren Anlage begonnen, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der EU und dem Freistaat Thüringen. Bereits 2003 war ein Baumwipfelpfad im Biosphärenreservat Pfälzerwald eröffnet worden, er ist 200 Meter lang und hat eine Maximalhöhe von 35 Metern.

Informationen zu Preisen und Führungen: www.nationalpark-hainich.de

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