Die Inseln des toskanischen Archipels laden zur Schatzsuche ein
Reisetipp: Perlen im Tyrrhenischen Meer

Die Schönheit der sieben "Schwestern der Toskana" ist legendär. Der Sage nach verlor Venus, als sie aus dem Meer auftauchte, um den Horizont zu umarmen, sieben Perlen aus ihrem Diadem. Sie fielen ins Meer. Und die Inseln Elba, Montecristo, Gorgona, Capraia, Pianosa, Giglio sowie Giannutri entstanden.

Juwelen sind sie, Edelsteine aus Granit, naturbelassen, vom Massentourismus verschont. Lila Lavendel, gelber Ginster, weiße Zistrosen bedecken die grünen Haine, türkisblaues Meer umspült die Klippen. Die Inseln formen heute den größten Meerespark Europas. Er erstreckt sich über 18 000 Hektar Land- und 60 000 Hektar Meeresfläche von Livorno bis zur Halbinsel des Monte Argentario, des Silberbergs. Die Vielfalt der Küste, Sand- und Steinstrände, Grotten und Felsklippen, die artenreichen Meeresgründe machen die Inseln zum Paradies für Schwimmer, Taucher, Segler und Surfer.

Doch auch Trekking-Touristen, Radler (mit Mountainbike) und Wanderer kommen auf ihre Kosten. Sie können den typisch mediterranen Niederwald, die Macchia, auf den Spuren seltenere Exemplare von Flora und Fauna durchstreifen.

Elba ist die größte und bekannteste der sieben Schwestern. Vom Luxus-Strandhotel zur einfachen Locanda auf dem Monte Capanne, vom Wasserski zum Golfen, ist die Insel mit 147 Kilometern abwechslungsreicher Küste und einem kultur- und naturreichen Inland ein Anziehungspunkt für Urlauber.

Die Thermen von San Giovanni am Golf von Portoferraio, die schon die Römer zu schätzen wussten - sie sind Elbas Jungbrunnen. Aus dem fünf Hektar großen Sumpfbecken wird Schlamm gewonnen, der in der Thalasso-Therapie, den Bädern mit Meerwasser, die Behandlung von Arthrose und Rheuma unterstützt.

Wunderbar ist auch die Einfahrt der Fähre in die malerische Bucht von Giglio Porto. Das charakteristische Fischerdorf liegt eingebettet in grünen Rängen von Weinbergen. Die Promenade beleben Restaurants und Bars. Yachten schaukeln in den Wellen, Fischer legen an, hieven ihre reiche Beute an Land. Schlauchboote, von Insulanern gelenkt, führen zu versteckten Buchten, wo Taucher Unterwasserreviere entdecken.

Seite 1:

Reisetipp: Perlen im Tyrrhenischen Meer

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%