Die neuen Handgepäckregeln für Flugpassagiere
Was in die Passagierkabine darf – und was nicht

HB DÜSSELDORF. Für das Handgepäck von Fluggästen gelten von Montag an strengere Regeln. Die Vorschriften gelten für alle Flüge mit Abflughafen in der EU, der Schweiz, Norwegen und Island. Für Flüge in die USA oder Kanada sind bereits seit einigen Wochen strenge Regeln in Kraft. Im Folgenden die Inhalte der neuen EU-Vorschriften:


WAS IST NEU?

  • Flüssige und gelartige Produkte dürfen künftig nur noch im Handgepäck mit in die Kabine genommen werden, wenn sie in Behältnissen von maximal 100 Millilitern verpackt sind. Dazu gehören etwa Wasser, Suppen, Sprays, Schampoos, Zahnpasta sowie Feuchttücher. Die Anzahl der Tuben ist begrenzt auf zehn Stück.
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  • Alle Tuben müssen in einem durchsichtigen, wieder verschließbaren Plastikbeutel eingepackt und separat an den Kontrollen vorgelegt werden. Jeder Fluggast darf nur einen davon mitnehmen. Der Beutel darf ein Fassungsvermögen von einem Liter nicht überschreiten. Das Verschließen des Beutels mit Hilfsmitteln wie etwa einem Gummiband ist nicht erlaubt.


WAS ÄNDERT SICH NICHT?

  • Der zollfreie Einkauf von Flüssigkeiten in Duty-free-Läden und an Bord ist weiterhin ohne Probleme möglich. In einer speziellen versiegelten Tasche können die dort erworbenen Flüssigkeiten auch während der weiteren Flugreise beim Umsteigen auf anderen EU-Flughäfen mitgenommen werden.
  • Weiterhin im Handgepäck transportiert werden dürfen flüssige Nahrung für mitreisende Babys oder Kleinkinder sowie Medikamente und Flüssigkeiten für Diabetiker - sofern sie während des Fluges benötigt werden. Sie brauchen nicht in dem transparenten Beutel verpackt werden, müssen aber an den Kontrollen vorgelegt werden. Die Notwendigkeit der Mittel muss auf Verlangen des Sicherheitspersonals mit einem Attest oder einen Ausweis glaubhaft gemacht werden.

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