DLD Women Furtwängler wird Frauen-Aktivistin

Die Schauspielerin Maria Furtwängler will Frauen Mut für den Schritt zum Erfolg machen. Mit der Konferenz DLD Women arbeitet Furtwängler an ihrer Karriere als gesellschaftspolitische Aktivistin.
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Will Frauen Mute machen: Maria Furtwängler. Quelle: dpa

Will Frauen Mute machen: Maria Furtwängler.

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DüsseldorfDas Kämpferische hat in ihrer Familie Tradition. Die Urgroßmutter der Schauspielerin und Ärztin Maria Furtwängler war die Reichstagsabgeordnete Katharina von Oheimb. Die sozialistisch gesinnte Berliner Salondame, viermal verheiratet, gehörte dem ersten Parlament der Weimarer Republik für die Deutsche Volkspartei an. „In meiner Familie waren die Frauen stets fortschrittlich und selbstbewusst“, sagt Furtwängler.

Und an diese Tradition knüpft die 44-Jährige an, die seit rund 20 Jahren mit dem Verleger Hubert Burda („Bunte“, „Focus“) verheiratet ist. Mit ihrer Konferenz Digital Life Design (DLD) Women will sie erfolgreichen Frauen Mut machen, Führungsaufgaben einzufordern und anzunehmen. Als Schirmherrin begrüßt sie heute und morgen im Münchener Nationalmuseum hochkarätige Gäste aus 20 Ländern.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird ebenso darunter sein wie Stefanie Babst (oberste weibliche Nato-Führungskraft), Henkel-Chef Kaspar Rorsted, Siemens-CEO Peter Löscher, Google-Managerin Megan Smith sowie Frauenministerinnen aus Malaysia und Botswana. „Ich persönlich bin ein Fan von Ursula von der Leyen“, sagt Furtwängler.

Als gesellschaftspolitische Aktivistin startet Furtwängler damit nach Medizin und Schauspiel („Tatort“- Kommissarin, ZDF-TV-Drama „Schicksalsjahre“) ihre dritte Karriere. „Mein Gerechtigkeitsempfinden motiviert mich zu diesem Engagement“, sagt sie. Denn der Anteil von Frauen in Führungspositionen sei in Deutschland viel zu niedrig.

Bisher engagierte sich Furtwängler, die im Alter von acht Jahren das erste Mal vor der Kamera stand und auch ausgebildete Sopranistin ist, vor allem sozial. So erhielt sie im vergangenen Jahr für ihre Unterstützung von „Ärzte ohne Grenzen“ die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber.

Pro befristete Frauenquote
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6 Kommentare zu "DLD Women: Furtwängler wird Frauen-Aktivistin"

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  • Ich bin auf dieser Konferenz gewesen und fand sie großartig. Frau Furtwängler engagiert sich authentisch mit großem Herz für die Sache - die im Übrigen - von Steffi Czerny und Marcel Reichart bereits 2006 ins Leben gerufen wurde. Endlich mal keine Veranstaltung auf der sich Unternehmen im wesentlichen selbst präsentieren und feiern. Hier wurde Dialog gewünscht und gefordert. Eine Konferenz voller Energie und Engagement, die mit viel persönlichem Engagement organisiert war.Patricia Eggebrecht, CommonMedia

  • Wie bereits geschrieben ist Hass die falsche Antwort auf den Feminismus. Hass führt in die Sklaverei. Feministinnen führen die Frauen in die Sklaverei, wenn die Frauen dumm genug sind, den Feministinnen zu folgen.
    Buddha Gautamo formulierte: "Frauen müssen kontrolliert werden. Sie werden dich hintergehen und Sünde begehen, sobald sie die Gelegenheit dazu haben."

  • Es ist nicht sinnvoll auf den feministischen Hass mit Hass zu reagieren. Hass kann nicht mit Hass aus der Welt gebracht werden. Hass scheitert an sich selbst.

  • Frauen werden im allgemeinen überbewertet für die zukünftige kulturelle Entwicklung. Vor allen Dingen überbewerten Frauen sich selbst.

    Viele formulierte Megatrends gehen an der Realität vorbei und bilden vorwiegend Wunschträume ab.

    Die Zukunft wird chaotisch sein. Viele herausposaunte Megatrends eine eher unbedeutende Rolle spielen. Beispielsweise gibt es einen Megatrend Bildung nicht. Entscheidend ist zunehmend nicht die Quantität an Bildung, sondern die Fähigkeit innovatives Wissen zu generieren. Dabei behindert oftmals das klassische Bildungssystem mit seinen reproduktiven Techniken.

    In den nächsten 10 bis 20 Jahren entscheidet sich, ob das Abendland überhaupt als kulturelle Einheit bestehen kann. Dies wird nur durch ein neues politisch-wirtschaftliches System möglich sein. Dieses System enwickelt sich gerade vor unseren Augen im Internet.
    Faschistische und radikal-extremistische Kräfte wie beispielsweise der Feminismus versuchen dies zu verhindern. Sie werden aber sehr wahrscheinlich scheitern.

  • Könnte die Schester von Frau Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern sein. Naiv und vorwurfsvoll wirkend.

    Mit der Ausstrahlung: "... was soll das" + "ich habe auch meinen Stolz". Geh doch zur SPD und setz Dich zwischen Frau Nahles und Frau Schwesig.

  • Furtwängler wäre eine gute FDJ-Sekretärin geworden.

    Ätzend aufdringlich. Ein Emanzengesicht, auf das die Medien nur gewartet haben.

    Mir wird schlecht ...

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