Dress for Success
Apropos heiße Höschen

Jeder Trend kehrt über kurz oder lang zurück. Manchmal ultrakurz, wie in dieser Saison die fetzigen Hotpants. Die jungen Frauen freut's, die jungen Männer auch – nur Chefs und Schulen müssen noch überzeugt werden.
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Mann weiß schon gar nicht mehr, wo und ob überhaupt er hingucken soll. Es ist das reinste Schaulaufen an den Hundstagen dieses Sommers auf den Großstadt-Boulevards: Überall lange Beine und knackige Pos. Oft sogar reihenweise, als seien die Tiller-Girls aus den Musical-Movies der 30-er Jahre unterwegs.

Im Netz wimmelt's von Anleitungen zum Selbermachen. Es ist ja auch kinderleicht, sich aus einer alten Hose ein heißes Höschen zu schnibbeln. Und nach Lust und Laune aufzumotzen. Denn irgendwie sieht's ja immer anders aus als früher.

In diesem Sommer sind die Hot Pants oft ethnisch gemustert und haben witzige Details. Zerfranste und zerlöcherte Jeans sind oft auf einer Seite mit Spitze verziert. Witzig: Farbig unterlegte Taschen, die wie raus gestreckte Zungen aus der Hose gucken.

Auch die elegante Variante ist unterwegs. Als leicht anzüglich verknappter Hosenanzug, bei dem man das Beinkleid unter dem korrekten Blazer nur noch ahnen kann. Geht auch im Chanel-Look mit Litze. Bei beiden Varianten sollte frau aber für das Büro eine lang(weiliger)e Hosen-Version zum Wechseln dabei haben. Der Party-Hit sind dann die Pailletten-Pants mit Korsage oder kombiniert mit Smoking-Jacke wie Sally Bowles in „Cabaret“.

Schon in den 70-er Jahren waren die Teenies ganz heiß auf diesen Mode-Hit. Mode-Designer wie Dorothee Bis und Krizia hatten's vorgemacht, praktisch als Pendant zum Mini-Rock. Darüber knotete sich Baby die Bluse über’m Bauchnabel. Im Winter wurde der Trend unverfroren weiter getragen, dafür gab’s gerade den Maxi-Mantel.

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Diskussion in Schulen und Betrieben

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