Dress for Success
Den Gürtel enger schnallen?  Bloß nicht!

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Fastenzeit. Immer mehr Menschen specken freiwillig ab, Ob’s was bringt, merkt Mann, wenn der Gürtel locker lässt. Grund genug, diesem schlanken Accessoire mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
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Sieht ja wirklich gut aus, dieser Anshu Jain. Jedenfalls besser als die jüngste Bilanz seines Arbeitgebers, der Deutschen Bank, deren Boss er demnächst ist: dunkelblauer Anzug, hellblaues Hemd, silbertalergrauer, dezent Ton-in-Ton gemusterter Schlips. Und passend dazu ein schmaler, dunkler Ledergürtel, der gemeinsam mit dem locker sitzenden Hemd sogar einen Bauchansatz kaschieren könnte. Der George Clooney des Finanzwesens weiß eben, wie man seine Siebensachen gekonnt zusammenhält.

Leider kann man auf dem Foto nach Vorbild alter Vorstandsgemälde nicht sehen, ob er alles richtig gemacht hat, die Füße sind nicht drauf, die Hände in den Taschen. Aber der Mann hat ja Stil und deshalb nehmen wir einfach mal an, dass er seine Leder-Accessoires aufeinander abgestimmt hat: Schuhe, Gürtel, Uhrarmband.

So sollte es nämlich sein. Und richtig sitzen: der hochwertige Gürtel, wo Mann seine Mitte hat. Nicht drunter oder drüber. Eine Entscheidung, die mal nicht aus dem Bauch heraus getroffen wird, sondern locker über ihn hinweg: schwarzer Gürtel zu schwarzen Schuhen, brauner zu braunen usw. Im Sommer wie die Italiener: geflochtener Gürtel zu geflochtenen (geschlossenen!) Schuhen, am liebsten in einem warmen Cognac-Ton. Leinengürtel und Pastellfarben passen zu Jeans und Sneakers.

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