Dress for Success
Frühes Statussymbol Schulranzen

Kommende Woche geht die Schule wieder los. Für Erstklässler oft kein leichter Schritt: So ein Tornister wiegt schwer, geht aber auch mit der Mode. Der alte Ranzen hat ausgedient. Worauf Eltern beim Kauf achten sollten.
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DüsseldorfJetzt beginne der Ernst des Lebens, wird der Erstklässler bei der Einschulung ermahnt. Dafür bekommt er ganz schön was aufgeladen: einen Tornister mit allem, was man so zum Lernen braucht.

Das Teil ist auch ein Wirtschaftsfaktor im Bereich Taschen und Reisegepäck. Mehr als 700.000 Ranzen werden zu Schuljahresbeginn wieder benötigt. Knapp 250 Euro geben Eltern im Durchschnitt für die schulische Erstausrüstung ihres Nachwuchses aus.

Was die Branche längst geschnallt hat: So ein Tornister kann ein frühes Statussymbol sein. Und eine modische Aussage haben. Motto: My First It-Bag. Vor allzu niedlichen Motiven wird gewarnt. Die werden dem wachsenden Schüler oft schon nach kurzer Zeit zu kindisch.

Die lieben Kleinen spielen gerade in der Schule schon mal gern den Mini-Helden mit aufgedruckten Vorbildern aus Film- und Fernseh-Serien, mit LED-Lämpchen am Rüstzeug (macht ja auch sicherer im Straßenverkehr). Manche Ranzen können sogar die Farbe wechseln kann.

Bei der Auswahl sollte der Träger mitentscheiden, vielleicht sogar selbst gestalten können. Die Traditionsmarke Scout, die 1975 den leichten Ranzen entwickelte, druckt in diesem Jahr das Weisheitssymbol Eule drauf, oder ein „Lucky Horse“, einen Delfin oder die Feuerwehr.

Aruzzi Taugo bietet schicke Design-Modelle aus Bio-Leder in Signal- oder Pastellfarben, hat aber auch Lehrertaschen und sogar einen gut aussehenden Affen im Programm. So wurden die Tornister aus Fell genannt, mit denen der Soldat in den Krieg zog.

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Frühes Statussymbol Schulranzen

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„Ist der Ranzen zu schwer, bist du zu schwach“

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