Dress for Success
Nicht die Größe ist entscheidend

Wie sieht der perfekte Busen aus? Der britische Chirurg Patrick Mallucci hat das erforscht. Aus wissenschaftlicher Sicht, versteht sich. Und tatsächlich gibt es einen entscheidenden Faktor, der die Schönheit bestimmt.
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DüsseldorfDie Herren im Salon des Interconti-Hotel an der Düsseldorfer Kö sind elegant gekleidet. Heraus sticht eine junge Dame im weißen Damenmantel. Sie ist als Brust-Model geladen. Agnes Guacinski macht das schon zum vierten Mal, erzählt sie.

Diesmal auf einer Pressekonferenz zum 3rd International Breast Symposium (IBSD), zu dem mehr als 300 Experten aus Europa und Übersee angereist sind. Das herausragende Thema: Die perfekte Form der weiblichen Brust. Aus wissenschaftlicher Sicht, versteht sich.

Professor Christoph Andree, Chefarzt Plastische und Ästhetische Chirurgie und Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Düsseldorf, betont: „Die Proportionen bestimmen die Schönheit, nicht die Größe.“ Wie die im Idealfall sein sollten, erläutert Dr. Patrick Mallucci von der Londoner Cadogan Clinic.

Er hat dazu eine Studie durchgeführt. Dafür analysierte er Fotos von 100 Models mit nacktem (nicht operiertem!) Oberkörper. Als Vorlage diente dabei die berühmt-berüchtigte Seite drei des britischen Boulevard-Blatts „Sun“.

 

Mittels eines Computerprogramms legte der Professor an die Brüste der abgebildeten Top-Girls jeweils eine Linie auf Höhe der Brustwarzen. Zwei weitere Linien platzierte er am oberen und unteren Brustrand, um den „Goldenen Schnitt“ zu ermitteln.

Das Ergebnis: Eine Brust wird allgemein als schön empfunden, wenn „oberhalb des Nippelmeridians, der durch die Brustwarze führenden Linie, rund 45 Prozent des Brustvolumens liegen und unterhalb rund 55 Prozent“. Dazwischen sollte die Brustwarze in einem mittleren Winkel von 20 Grad leicht nach oben zeigen.

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Anhaltspunkte für plastische Chirurgen

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