Dress for Success
Übernachtung mit Star-Appeal

Vom Dschungel-Camp ins Designer-Hotel: Nobelherbergen von Modemachern liegen im Trend. Und in Trendvierteln der Metropolen. Pünktlich zur Modewoche am Rhein eröffnet Düsseldorf sein erstes Fashion-Hotel.
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Überall dieser Kopf mit den Schlangenhaaren: Versace lässt grüßen. Wer aktuell als Kandidat aus dem Dschungel-Camp fliegt, landet nicht irgendwo in der Wildnis, sondern im Palazzo Versace, dem absoluten Luxus-Hotel an der australischen Goldküste. Und der ist drinnen und draußen üppig geschmückt mit dem bekannten Medusen-Haupt, dem Markenzeichen des Kult-Designers. Ein nobler Platz nicht nur zum Abhängen von abgekämpften B-Promis. Eine Nacht kostet etwa so viel wie ein Top-Designer-T-Shirt: knapp 400 Euro.

Gianni Versace übertrug seine Ideen und Motive nicht nur musterhaft auf Mode, sondern auch auf Porzellan und Heimtextilien, allerlei Accessoires. Auch solche Sachen unterliegen ja längst Trends. Und wo ließen die sich noch besser testen und vermarkten als in eigenen Läden? Klar, in Nobel-Herbergen. Darin können Designer ihre Welten wunderbar wiederholen. Und dem Gast das Gefühl suggerieren: „Ich bin ein Star, lasst mich hier rein.“

Im Maison Moschino in Mailand ist schon der Eingangsbereich wie ein Showroom gestaltet. Die berühmten Zick-Muster von Missoni zieren Häuser in Edinburgh oder Kuwait auf Schritt und Tritt. In diesem Frühjahr soll ein Missoni auf Mauritius dazukommen, im nächsten Jahr ein weiteres in Katar. Nicht die letzten der klassischen Lifestyle-Marke.

Auch Altmeister Giorgio Armani schmückt sich mit Luxus-Herbergen – und sie sich mit ihm: eines in Mailands Modeviertel, das andere in Dubai im Burj Khalifa. Das Restaurant dazu thront abgehoben in Etage 122. Alles ist in Armanis vornehm steinernen Beige-Tönen gehalten – das Ambiente erhält Bestnoten.

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Begehbare Schmuckkästchen

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