Ein Toter in Sachsen
Meteorologen warnen vor Unwettern

Der Mai präsentiert sich dieses Jahr wahrlich nicht als Wonnemonat. Nach mehreren Unwettern in der vergangenen Nacht hat der Deutsche Wetterdienst für Dienstagabend neue Unwetterwarnungen heraus gegeben.

HB DRESDEN. Mehrere Unwetter und Gewitter mit Hagel und starkem Regen haben in der Nacht zum Dienstag in Sachsen Straßen überflutet und verschlammt. Ein 19-Jähriger starb, als er mit seinem Fahrzeug auf der regennassen Autobahn A vier bei Chemnitz vermutlich wegen Aquaplaning ins Schleudern kam und gegen einen Baum prallte. In ihrem Horst auf einer Scheune bei Stolpen (Landkreis Sächsische Schweiz) wurden zwei Störche vom Blitz getroffen und getötet. Mehrere Straßen wurden wegen Schlamm gesperrt. In Dresden und Umgebung gab es nach Polizeiangaben kleinere Erdrutsche und leichte Blitzeinschläge.

Auch für den Dienstagabend hatte der Deutsche Wetterdienst in Leipzig für die Regionen um Leipzig, Meißen, Riesa, Großenhain sowie Vogtland und Erzgebirge Unwetterwarnungen heraus gegeben. Erwartet wurden stellenweise Regenmengen von 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter, Hagel sowie Windböen und schwere Gewitter. Das Landesamt für Umwelt und Geologie rechnete mit einem Ansteigen der Elbe-Nebenflüsse, der Mulden im Erzgebirge und der Weißen Elster.

Die Stadtverwaltung Dresden bat wegen der Hochwasser-Gefahr die betroffenen Anlieger Schutzvorkehrungen zu treffen. Beide Flüsschen waren beim Hochwasser im August 2002 nach tagelangen Niederschlägen zu reißenden Fluten geworden, die weite Teile der Elbestadt zerstörten. Verantwortlich für die Niederschläge ist ein Tief über dem Baltikum mit feucht-warmer und instabil geschichteter Luft.

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