Expansion in Österreich geplant
LTU plant Business-Class für Europa-Flüge

Der Ferienflieger LTU will die zahlungskräftige Klientel der Geschäftsreisenden besser erschließen und plant daher für bestimmte Flugrouten die Einführung einer Business-Class. Einem Einstieg beim zahlungsunfähigen Konkurrenten Aero Lloyd erteilte das Unternehmen derweil eine Absage.

HB HAMBURG/DÜSSELDORF. Die Business-Klasse soll es auf allen innereuropäischen Strecken geben, kündigte LTU-Chef Jürgen Marbach gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ an. Außerdem werde an dem Einstieg in den österreichischen Reisemarkt gearbeitet. Über eine LTU Austria seien bereits Sondierungsgespräche mit dem österreichischen Verkehrsministerium geführt worden.

Der nach dem Rücktritt von Sten Daugaard Anfang Oktober freie zweite Chefposten der LTU solle erst wieder besetzt werden, wenn ein neuer Investor „seinen Mann“ platzieren wollen sollte. Der neue Investor soll den Anteil von 49,9 % der Swissair übernehmen, der seit deren Zusammenbruch 2001 treuhänderisch verwaltet wird. Er rechne nicht vor Frühjahr 2004 mit einer Entscheidung in dieser Frage, bekräftigte Marbach frühere Angaben.

Der Start einer österreichischen LTU sei für Mai 2004 vorgesehen. Geplant seien Flüge zu Urlaubszielen am Mittelmeer. Die LTU Austria solle als Tochtergesellschaft des zum Rewe-Konzern gehörenden österreichischen Handelsunternehmens Billa geführt werden. Rewe ist mit 40 % an der LTU beteiligt.

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