Falkensteins Weinprobe
Abenteuer am Kap

Stellenbosch, 23. März 1996: Jan Malan, Farmer mit ausgedehntem Weinbergsbesitz, ruft seinen Schwager Kobus Basson an, um ihm mitzuteilen, dass die Kleine Zalze zum Verkauf stehe. Die Gelegenheit sei günstig, versichert er.

Basson kennt das weitläufige Anwesen mit dem Landhaus im alten Kap-Stil. Von einem solchen Besitz hat er schon immer geträumt. Er weiß, dass die Kleine Zalze, ein altes Weingut, durch viele Hände gegangen und nun heruntergekommen ist. Doch der Preis klingt gut.

"Und wo ist der Haken daran?" fragt er. "Wir müssen uns bis Mittag entschieden haben."

Und so geschah es. Kobus Basson, 46 Jahre alt, groß und kräftig gebaut, war früher ein Ass im südafrikanischen Nationalsport Rugby. Zudem ist er kein armer Mann. Als Senior Partner der altehrwürdigen Anwaltskanzlei Cluver & Markotter in Stellenbosch hat er schon einiges zurückgelegt.

Zu seinen Kunden zählten bekannte Winzer. Einer von ihnen nahm ihn einmal mit nach Chile. Die Weinbau-Unternehmer dort imponierten ihm und weckten in ihm den Wunsch, etwas Ähnliches zu versuchen.

Schwager Jan Malan, 43 Jahre alt, auch groß, aber eher hager und spitznasig, war ebenfalls überglücklich über den Erwerb von Kleine Zalze. Der Gedanke, dass er nicht nur Trauben an große Kellereien verkauft, sondern eigenen Wein abfüllen werde, faszinierte ihn.

Die beiden machten ganze Sache, nahmen finanzstarke Partner mit ins Boot, kauften noch benachbarte Grundstücke, bauten ein neues Weingut und legten einen Golfplatz an. Das weit gerühmte Restaurant "Terroir" gehört zum Genusspaket dazu.

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