Falkensteins Weinprobe
Eigenwillige Mischung

Hugh Johnson betreibt gemeinsam mit Schwager Enzo Balzarini in dem kleinen Ort Erbusco ein Gut mit 17 Hektar Reben. Gegründet hatte es Vater Enrico, der in den 70ern ein Baugeschäft leitete und mehr aus Spaß nebenbei Wein fertigte - für sich und Freunde.

HB DÜSSELDORF. Das Standardwerk von Hugh Johnson "Der neue Weinatlas" kennt die Franciacorta nicht. Das zweibändige "Oxford Wein Lexikon" immerhin erwähnt dieses kleine, noch junge Qualitätsweingebiet nur am Rande, lobt zwar ausdrücklich den dort erzeugten Spumante, billigt aber den Weinen "nur lokale Bedeutung" zu.

Und wahrscheinlich wissen auch die wenigsten Italiener, wo die Franciacorta liegt: in der Lombardei, südlich des Lago d?Iseo, zwischen Bergamo und Brescia.

Die Reben stehen dort auf dem Schotter eiszeitlicher Moränen-Hügel und gedeihen dank eines ausgeglichenen Klimas prächtig.

Ungewöhnlich ist die Auswahl der Traubensorten. Neben Cabernet und Merlot aus Frankreich werden Nebbiolo und Barbera aus dem benachbarten Piemont gepflegt.

Da die Trauben unterschiedlich schnell reifen, zieht sich die Ernte lange hin. Aber: "Das gehört hier zur Tradition", erklärt Lorenzo Gatti.

Der 42-Jährige betreibt gemeinsam mit Schwager Enzo Balzarini in dem kleinen Ort Erbusco ein Gut mit 17 Hektar Reben. Gegründet hatte es Vater Enrico, der in den 70ern ein Baugeschäft leitete und mehr aus Spaß nebenbei Wein fertigte - für sich und Freunde. Der Padre, noch gut auf den Beinen, hilft in den Reben mit.

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