Falkensteins Weinprobe
Frische und Temperament

So rustikal Winzermeister Günter Siebert auf den ersten Blick wirken mag, er weiß durchaus seinen Kopf zu gebrauchen. Schon mit 21 Jahren erwarb er das Diplom als Weinbauingenieur. Seine 2006er trockene Spätlese "Alte Reben" von der guten Lage Sausenheimer Hütt ist ihm rundum gelungen.

Es gibt in der Familie Siebert keine mageren, abgehärmten Leute. Das Werbeheftchen des Weingutes Schenk-Siebert in Sausenheim zeigt dralle, kraftstrotzende Ja-Menschen.

Ihnen ist es anzusehen, dass sie auf fruchtbarer Erde aufgewachsen sind. Im Leiningerland am unteren Ende der Pfälzer Weinstraße gedeiht alles: knackiges Gemüse, saftiges Obst und manch süffiger Schoppen.

So rustikal Winzermeister Günter Siebert auf den ersten Blick wirken mag, er weiß durchaus seinen Kopf zu gebrauchen. Schon mit 21 Jahren erwarb er das Diplom als Weinbauingenieur.

Als er sich daranmachte, den Hof der Eltern in Grünstadt auszubauen, traf er Hildegard Schenk wieder, eine Freundin aus Kindertagen.

Der jungen Frau ging es gar nicht gut. Der Vater war viel zu jung an Hautkrebs gestorben. Sie und ihre Mutter versuchten, das Weingut im benachbarten Sausenheim über Wasser zu halten.

Siebert packte dort mit an, wann immer er konnte. Für ihn eine Herzensangelegenheit: Die Hilfe mündete 1985 in die Eheschließung. Den elterlichen Betrieb überließ er den Geschwistern und wanderte drei Kilometer weit nach Sausenheim aus. "Die erste Zeit war knüppelhart", erzählt der Winzer.

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