Ferien
Urlauber zieht es auf's Land

Statt Städtereisen werden für Urlauber in Deutschland ländliche Gegenden zunehmend attraktiv. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zog es deutlich Mehr Touristen zu Zielen außerhalb der Metropolen. Den Löwenanteil der Reisenden stellen die Deutschen selbst.

HB WIESBADEN. Urlauber in Deutschland machen wieder häufiger Ferien auf dem Land. Der bisherige Trend zu Städtereisen kehrte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts im April um: Während die Übernachtungen in Großstädten nur um ein Prozent zulegten, lag das Plus in den übrigen Urlaubsgemeinden bei 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt stieg die Zahl der Übernachtungen um 13 Prozent auf 27,2 Millionen - unter anderen auch deshalb, weil in diesem Jahr Ostern in den April fiel, 2005 aber in den März. Verglichen mit 2004 lag der Zuwachs bei sechs Prozent.

Profitieren konnten vor allem Campingplätze und die Anbieter von Ferienhäusern und -wohnungen (plus 38 Prozent). In der klassischen Hotellerie fiel der Anstieg der Übernachtungen mit sieben Prozent deutlich geringer aus. Begeistern konnten sich für inländische Urlaubsziele zwischen Flensburg und Konstanz in erster Linie die Deutschen selbst: Ihr Anteil an den Übernachtungen lag bei 86 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahr stärker an als der der ausländischen Gäste. Von Januar bis April vermeldeten die Statistiker mit insgesamt 87,5 Millionen Übernachtungen einen Zuwachs von immerhin drei Prozent.

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