Feuerwehr bleibt wachsam
Hitze in Spanien fordert erste Opfer

Hitze und Waldbrände in Südeuropa nehmen immer größere Ausmaße an: Extreme Temperaturen von bis zu 43 Grad haben die Zahl der Hitzetoten in Spanien bis Montag auf elf steigen lassen.

HB MADRID/LISSABON/MARSEILLE. Waldbrände in Portugal und Frankreich trieben mehr als 1 000 Menschen in die Flucht. Hunderte Hektar Wald und Buschland verbrannten. Auf den Kanarischen Inseln trieb heißer Ostwind von der Sahara die Temperaturen auf Rekordhöhe.

Auf der Kanaren-Insel Teneriffa sei eine 78-Jährige infolge der hohen Temperaturen einem Kreislaufkollaps erlegen, berichtete der Rundfunk am Montag. Auf den Kanarischen Inseln herrscht derzeit „Calima“, auch „Africano“ genannt: ein heißer Ostwind, der von der Sahara auf die Inseln weht. In Jaén und Córdoba im Süden des Landes starben zwei 32 und 82 Jahre alte Männer an Hitzschlägen.

In Portugal wüteten mehrere Waldbrände. In der Monchique-Gebirgskette an der Algarve zerstörten die Flammen mindestens fünf Wohnhäuser, teilten die Behörden mit. Dutzende Einwohner seien in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 150 Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge waren im Einsatz.

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