Flugausfälle
Streik bei Eurowings

Für Eurowings-Passagiere geht am Freitagmorgen nichts: Die 305 Piloten der Lufthansa-Tochter haben die Arbeit niedergelegt. Allerdings ist schon klar, wann der Ausstand wieder endet.
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HB FRANKFURT. Die Vereinigung Cockpit (VC) habe die Piloten der Lufthansa-Tochter dazu aufgerufen, bis 13 Uhr ihre Arbeit niederzulegen, sagte der Verhandlungsführer der VC, Markus Germann. 72 Flugzeuge würden deshalb nicht starten. Betroffen sind Flüge ab Berlin-Tegel, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln und Nürnberg.

Hintergrund seien die gescheiterten Verhandlungen mit der Lufthansa über sichere Beschäftigungsverträge. Lufthansa plant nach VC-Angaben, alle 50-sitzigen Flugzeuge aus seinem Programm zu nehmen und die bisher 34 Eurowings-Flugzeuge auf 15 zu reduzieren. Rund 180 Piloten könnten ihre Arbeit verlieren.

Zudem sollten mehrere Standorte aufgegeben werden. Seit Anfang des Jahres verhandle die Pilotengewerkschaft mit Eurowings darüber, dass die Piloten unter anderem entsprechende Abfindungen erhalten oder für einen längeren Zeitraum noch Gehälter ausgezahlt bekommen. "Uns wurde kein vernünftiges Angebot gemacht. Deshalb rufen wir zu Streiks auf", sagte Germann.

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