Fuhrpark-Leasing
Am Airport wartet das Abo-Auto

In der Krise steigen immer mehr Manager um aufs Auto-Abo. Der Einbruch des Gebrauchtwagenmarktes hat die Firmen-Leasinggebühren in der vergangenen Monaten um durchschnittlich zehn Prozent in die Höhe geschraubt. In der Folge reduzieren immer mehr Unternehmen ihre Fuhrparks zugunsten von neuen Mobilitäts-Modellen der Autovermieter.

KÖLN. Das klassische Geschäft der Langzeitmieten für Firmenkunden hat Alternativen bekommen. Zum Beispiel das "CarAbo" von Sixt: Der Business-Traveller fährt mit seinem am Wohn- und Arbeitsort zur Verfügung stehenden Wagen zum Airport oder Bahnhof, gibt das Fahrzeug ab und nimmt am Zielort den Schlüssel für einen anderen Wagen derselben Kategorie entgegen. VIP-Services wie FastLane-Zugang inklusive. "Das Car-Abo wird vor allem von Vielreisenden wie Beratern, Geschäftsführern und Freiberuflern nachgefragt", heißt es dazu bei Sixt.

Einen "klaren Trend" zum Mischkonzept aus Leasing und Kurz- bzw.. Langzeit-Miete beobachtet auch Europcar. Zwar sei die Nachfrage nach Mietwagen 2009 "insgesamt zurückgegangen", so eine Sprecherin. "Aber insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen lassen das Flexi-Modell verstärkt kalkulieren."

Anders als Sixt, das für sein Car-Abo eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten festschreibt, ist das "FlexiDrive"-Angebot von Europcar monatlich kündbar. Ebenfalls unterschiedlich ist die Begrenzung der Freikilometer: Während Europcar noch darauf verzichtet, berechnet Sixt ab 4 000 Kilometern zusätzliche Gebühren. Die "Abo"-Kosten selbst ähneln sich: Rund 1 000 Euro pro Monat werden fällig für einen Wagen der Golfklasse (Kategorie "Compact").

Allerdings haben die Angebote auch Grenzen. Wer global unterwegs ist, kommt mit dem Sixt-Abo nicht sonderlich weit, weil es sich lediglich auf 500 deutsche Stationen und neun Länder in Europa beschränkt. Europcar bietet noch weniger: FlexiDrive gibt es bisher nur in Deutschland.

Interessanter ist das Europcar-Angebot deshalb für überwiegend national tätige Unternehmen und ihre Reisenden, deren Zentralen und/ oder Kunden sich nicht ausschließlich in Metropolenregionen angesiedelt haben. Denn die mehr als 500 Europcar-Stationen in Deutschland liegen "sehr dezentral", so die Sprecherin - auch an kleineren Flughäfen und Bahnhöfen in der Provinz.

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