Geduld gefordert
ADAC: Mit der Lkw-Maut kommt der Stau

Mit dem Start der deutschen Lkw-Maut Anfang Januar müssen die Autofahrer nach Ansicht des ADAC mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen.

HB MÜNCHEN. Denn bisher seien erst rund 280 000 Lastwagen mit On-Board-Units (OBU) ausgerüstet, über die das Wegegeld automatisch abgebucht wird. Für einen reibungslosen Ablauf beim Starttermin wären aber 500 000 OBUs nötig gewesen, erklärte der Autoclub am Donnerstag in München. An Grenzübergängen, Rastanlagen und Tankstellen müsse an den insgesamt 3 500 Mautterminals, an denen Lkw-Fahrer ohne OBU die Straßengebühr manuell bezahlen können, mit Rückstaus gerechnet werden.

Darüber hinaus wird es nach Befürchtungen des Automobilclubs auch auf Bundesstraßen, die parallel zu Autobahnen verlaufen, verstärkt zu Lkw-Verkehr kommen, weil Brummifahrer Staus an den Terminals ausweichen wollen. Die erste größere Geduldsprobe müssten Auto- Reisende am 3. Januar einkalkulieren, wenn in der Nacht das Sonntagsfahrverbot für Lkw ende. Eng werden könne es darüber hinaus auch an Häfen, Güterterminals, Messen und Flughäfen. Pkw-Fahrer sollten speziell in der ersten Phase mit Geduld auf die Startprobleme der Lkw-Fahrer reagieren und sich auf eine erhöhte Unfallgefahr einstellen, empfahl der ADAC.

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