Gericht prüft Recht auf Entschädigung
Frankfurter Flughafen bei Verspätungen top

Fast jede vierte Maschine, die von Frankfurt aus ein Ziel in Europa ansteuert, hebt später ab als geplant. Damit führt der Main-Flughafen die unrühmliche Rangliste der meisten Verspätungen auf deutschen Flughäfen an. Noch mehr Geduld brauchen Passagiere, die ab London Heathrow starten. Am Dienstag beschäftigt sich die Justiz mit dem Thema.

HB DÜSSELDORF. Der Start der betroffenen Maschinen verzögere sich in Frankfurt am Main im Schnitt um 37 Minuten, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf eine Statistik der Association of European Airlines (AEA). Damit liege der größte deutsche Flughafen nur knapp hinter dem europäischen Spitzenreiter London Heathrow, wo sich 30 Prozent der Abflüge verspäten.

Der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport verweist laut „Wirtschaftswoche“ darauf, dass viele Maschinen in Frankfurt zu spät landeten. Zudem stoße der Airport an seine Kapazitätsgrenzen. Auch europaweit ist die Zahl der verspäteten Flüge in den letzten Jahren dem Bericht zufolge gestiegen. AEA-Generalsekretär Ulrich Schulte-Strathaus erwarte, dass sie auch in Zukunft europaweit weiter zunehmen werde.

Am kommenden Dienstag wird sich der Bundesgerichtshof mit dem Thema beschäftigen. Er prüft, unter welchen Bedingungen Fluggäste eine Entschädigung verlangen können, wenn sich ihr Flug erheblich verspätet.

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