Hamburg erfindet sich neu
Boom an Elbe, Alster, Kanälen und Fleeten

Hamburg ist auf der Überholspur. Ob Kultur, Containerhafen oder Congress Center, ob Hafen-City, Hotellerie oder Flughafen – die Elbmetropole boomt in allen Ecken und Enden. Mit der daraus entstehenden Mischung aus Modernität einerseits und hanseatischem Flair andererseits finden Tagungsplaner eine ideale Destinationen für Veranstaltungen jedweder Art und Größe.

HAMBURG. Voran getrieben wurde die Entwicklung, wie so oft, durch die Investitionslust der Hotelbranche. Um neben weltberühmten Grandhotels wie dem Atlantik, dem Vier Jahreszeiten und dem Louis C. Jacob in Blankenese punkten zu können, setzten und setzen viele neuere Hotels auf den Charme historischer Bau- und Industriedenkmäler: Das Sofitel am Alten Wall verwandelte das frühere Postbankgebäude in ein modernes Designhotel, im ehemaligen Kontorhaus Levantehaus an der Mönckebergstraße residiert heute das edle Park Hyatt, und Gäste im Gastwerk tauchen ein in die spektakuläre Architektur des einstigen Bahrenfelder Gaswerks.

Hamburgs jüngste Hotel-Attraktion erstreckt sich über 17 Etagen in einem denkmalgeschützten Wasserturm von 1910. Mitten im Sternschanzenpark lockt das Mövenpick Hotel Hamburg seit Juni 2007 mit einem sehenswerten Zusammenspiel aus modernem Design, traditioneller Backsteinarchitektur und traumhaftem Blick über die Stadt. Spektakulär schon der Eingang in das 60 Meter hohe Gebäude: Von der Sternschanze aus führt ein 25 Meter langes Rollband durch einem Tunnel in die Lobby - direkt in das historische Kreuzgewölbe des alten Wasserturms. Für Konferenzen, Bankette und Empfänge gibt es ein zweistöckiges Glasgebäude samt Terrasse und Blick in den Sternschanzenpark an der Südseite des Turms.

Lichtdurchflutet präsentiert sich auch Deutschlands erstes schwimmendes Konferenzcenter des Mercure Hotel Hamburg City. Bereits im Sommer 2008 soll direkt neben dem 187-Zimmer-Hotel an einem Kanal ein gläserner Bootsanleger seine ersten Gäste empfangen: auf drei Ebenen unter, auf und über Wasser. Der Veranstaltungsponton ist gleichsam der Startschuss für das Vorhaben des Hamburger Senats, die zahllosen Kanäle und Fleete durch ähnliche Attraktionen weiter zu beleben.

Zu den attraktiven neuen Hamburger Hotel-Adressen gehören etwa das 4-Sterne-Hotel Empire Riverside, das im Herbst mit 328 Design-Zimmern oberhalb der Landungsbrücken an den Start gegangen ist, sowie das Lindner Hotel am Michel (260 Zimmer), das seit März Liebhabern der Gegend zwischen Hafen-City, Speicherstadt und den St.-Pauli-Landungsbrücken offen steht. Derzeit im Bau ist das Westin Sheraton Elbphilharmonie. Die Eröffnung des 250-Zimmer-Luxushotels im Hamburger Hafen ist avisiert für 2009.

Obwohl nicht direkt am Wasser, wirbt auch das The George im bahnhofsnahen Stadtteil St. Georg mit dem Blick auf die Alster - zumindest für Gäste der beiden Penthouse-Suiten. Allerdings dürften sich die Besucher des für Herbst 2008 angekündigten 4-Sterne-Hotels im New-British-Empire-Stil (118 Zimmer) ohnehin nicht langweilen. Immerhin war und ist St. Georg Hamburgs Amüsier-Viertel Nummer 1.

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