Heiße Wüste: Luxus im Übermorgenland

Heiße Wüste
Luxus im Übermorgenland

Wer nach Dubai reist, kann sich ein Bild von den gigantischsten Architektur- Projekten der Neuzeit machen.

Nur ein kurzer Wink mit dem Handgelenk genügt, und Aziz, Ägypter wie fast alle Angestellten hier, eilt herbei. Flink greift er mit einer Zange die glühenden Kohlestückchen aus seinem Vorrat und platziert sie, fünfmal in weniger als zwei Sekunden, auf der „Shisha“, der Wasserpfeife. Zufrieden nuckeln die Gäste, eine bunte Mischung aus Einheimischen, Geschäftsleuten und Touristen.

Mutige haben nach dem Essen eine Pfeife mit „Fatafeeds Eigene Mischung“ bestellt; das ist eine Tabaksorte mit feinem Rosenduft. Weniger Mutige schmauchen klassische Sorten wie Pfefferminze oder Erdbeere oder belassen es bei einem Mokka.

Hier, im Restaurant „Fatafeet“ am Ufer des „Creeks“, des 12 Kilometer langen Meeresarms, der Dubai in zwei Hälften teilt, lässt sich nach Sonnenuntergang auf einem Blick erkennen, was die Stadt als Reiseziel für immer mehr Gäste attraktiv macht: Es ist die Verknüpfung arabischer Tradition mit der Modernität einer Metropole, die nicht nur in architektonischer Hinsicht rasant wächst.

Nur wenige Meter vor dem Ufer schaukelt eine Dau, ein dschunkenähnliche Transportsegler. Fast museal wirken die wenigen verbliebenen Exemplare, die noch Gewürze und andere Waren transportieren. Inzwischen haben die meisten Besitzer die arabischen Lastkähne mit dem opulent geschwungenen Bug zu Vergnügungsdampfern für Rundfahrten umfunktioniert oder bieten romantische Abendessen darauf an.

Ein Stück weiter flussabwärts ragt das in Form eines riesigen arabischen Zelts erbaute Clubhaus des Yacht & Golf Club in den Nachthimmel. 3,5 Millionen Liter Wasser pro Tag sorgen dafür, dass das Grün auf Dubais bekanntester Golfanlage auch tatsächlich so bleibt.

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