Hellhäutige Kinder besonders gefährdet
Studie: Sonnencreme schützt nicht vor gefährlichen Muttermalen

Sonnencreme schützt nicht vor Leberflecken, die bei der Entwicklung von lebensgefährlichem schwarzem Hautkrebs eine Rolle spielen. Dies hat eine Studie der Universitäts-Hautklinik Tübingen bei mehr als 1200 Kindergartenkindern gezeigt.

HB TÜBINGEN. „Kinder mit viel Sonnencreme-Gebrauch hatten sogar etwas mehr Leberflecken“, heißt es in einer am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung. Kleidung habe eine leicht schützende Wirkung.

Nach Darstellung der Klinik bedeuten viele Leberflecken bei Jungen und Mädchen nicht, dass sie schon im Kindesalter ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Sie hätten aber als Erwachsene ein erhöhtes Risiko, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, der auch malignes Melanom genannt wird. Besonders gefährdet seien Kinder mit heller Haut und Kinder von Eltern, die viele Leberflecken haben. Sonnencreme mindere das Risiko von Sonnenbränden und bestimmten Hautkrebsarten, die meist nicht tödlich sind.

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