Herren-Accessoires
Schmuckträger sind erfolgreicher im Job

Männer tragen keinen Schmuck - dieses Klischee ist inzwischen nicht nur im Alltag überkommen. Auch im Berufsleben dürfen Männer inzwischen kleine Accessoires tragen und damit einen positiven Eindruck hinterlassen.
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DüsseldorfMännerschmuck ist auf keine bestimmte Altersklasse beschränkt und hängt von der Person und der Branche ab, in der diese sich bewegt. Während in kreativen Berufen Armbänder und Ketten zum Alltag gehören, greifen Manager eher zu Klassikern wie Armbanduhren und Manschettenknöpfen.

Die Kunst ist, das richtige Maß und die richtigen Schmuckstücke für den entsprechenden Anlass zu finden. „Wir können in den vergangenen Jahren einen kontinuierlich zunehmenden Trend bei Männerschmuck sehen“, sagt Holger Beckers, Manager bei Swarovski. „Schmuck ist zu einem Zeichen von Individualität geworden.“ Laut Beckers kann jeder Mann Schmuck tragen.

„Schmuckaccessoires sollten authentisch bleiben und zum allgemeinen Kleidungsstil passen.“ Wie bei der Mode steht auch hier der Wohlfühlfaktor an erster Stelle. „Schmuck bei Herren sollte meiner Meinung nach immer sparsam genutzt werden. Neben den Klassikern tragen junge Männer tragen heute auch Armbänder oder Armspangen, was je nach Typ Mann sehr gut aussehen kann“, sagt Gitta Gräfin Lambsdorff, Chefin von Tiffany & Co. Deutschland.

Männerschmuck hat inzwischen Einzug in viele Büros gehalten. „Das Tabu, dass Männer im Berufsleben außer Manschettenknöpfen und Uhren keinen Schmuck tragen sollten, gehört der Vergangenheit an“, sagt Beckers. Er rät zu Armbändern aus Leder und Metall mit dezenten Applikationen.

Im Trend liegen aktuell Schmuckstücke mit ausgewählten Farben. Besonders angesagt ist puristisches Schwarz oder das Spiel mit Brauntönen. Es dominieren Leder, mattierter Edelstahl oder Naturmaterialien. Dunkle Kristalle und Keramikelemente unterstreichen einen maskulinen und robusten Look.

„Ich mag Männer, die wissen, wie man eine Uhr mit dem passenden Schmuckstück trägt“, sagt Nathalie Colin, die als Kreativdirektorin bei Swarovski arbeitet. „Ich empfehle Männern, kreativ zu sein und auch gerne mehrere Armbänder miteinander zu kombinieren.“ Einen zu opulenten Farbmix sollten Manager allerdings vermeiden.

Annika Reinert
Marie Mertens
/ Freie Modejournalistin

Kommentare zu " Herren-Accessoires: Schmuckträger sind erfolgreicher im Job"

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  • Wie heisst es doch: Eigenwerbung stinkt! Vielleicht fehlt diesen Unternehmen ja Umsatz, das diese geschmacklosen Empfehlungen kommen

  • Eigentlich lese ich die Handelsblattseite meistens mit großem Interesse. Aber diese als redaktionellen Beitrag kaschierte Werbung ist hochgradig peinlich und verstörend.

    Das "erfolgreicher" in der Überschrift wird nicht einmal ansatzweise begründet. Die nächsten drei Tage surfe ich nur bei bei der Zeit und der Süddeutschen. Dann ist dieser "Beitrag" hoffentlich gelöscht!

  • Dieser Beitrag wurde wohl vom Deutschen Schmuckinstitut
    lanciert und finanziert, denn er entspricht keinesfalls
    der Realität.

    Vielleicht kann man in Modeunternehmen so rumlaufen,
    aber in einer Rechtsanwaltskanzlei, einem Wirtschaftsprüfer, der Vorstandsetage einer AG?

    Sorry, aber dieser Beitrag ist Werbung, sonst nichts.

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