Instrumente im Cockpit zeigten Motorenprobleme an
Drei Verletzte bei Notlandung einer Lufthansa-Maschine

Nur wenige Tage nach der Beinahe-Katastrophe von Hamburg, als ein Jet von einer Windböe erfasst beim Anflug mit dem Flügel die Landebahn touchierte, gibt es am Mittwoch erneut Aufregung um einen Lufthansa-Flug. Ort des Geschehens dieses Mal: Brüssel.

HB BRÜSSEL. Wegen einer technischen Störung entschied sich der Pilot einer Lufthansa -Maschine zur Notlandung auf dem belgischen Flughafen Charleroi. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden dabei drei der 35 Passagiere leicht verletzt. Einer stehe unter Schock, die beiden anderen hätten sich beim Aussteigen über die Flügel leichte Fußverletzungen zugezogen, sagte Flughafensprecher Pierre Fernemont.

Die Maschine vom Typ Bombardier CRJ 200 befand sich auf dem Weg von Köln nach Paris, als Instrumente im Cockpit erhöhte Abgaswerte und die Warnung "Engine on fire" ("Motor brennt") anzeigten, wie eine Lufthansa -Sprecherin in Frankfurt am Main mitteilte. Die Motoren hätten jedoch nie gebrannt.

Lufthansa -Chef Wolfgang Mayrhuber sagte, es sei noch unklar, ob es sich um die Fehlanzeige eines Instruments oder einen technischen Defekt handele. Die Crew habe richtig gehandelt.

Die meisten Passagiere wurden nach Angaben einer Lufthansa -Sprecherin in Belgien schon nach kurzem Aufenthalt mit dem Bus nach Paris gebracht, ein Teil kehrte auf eigenen Wunsch nach Köln zurück.

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