Italienische Fluglotsen streiken
Immer mehr Flüge gestrichen

Ein Streik der Flugbegleiter und Fluglotsen hat den italienischen Luftverkehr lahm gelegt. Lufthansa sagte bereits ein Drittel aller Italienflüge ab. Auch Alitalia und Air Berlin müssen Flüge ausfallen lassen. Für die Passagiere sind Umbuchungen möglich.

HB FRANKFURT/ROM. Mit dem achtstündigen Ausstand bis zum späten Nachmittag wollten die Gewerkschaften den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen.

Lufthansa reagierte am Dienstag mit der Absage ihrer Flüge von und nach Italien in der Zeit zwischen 10.00 und 18.00 Uhr. Rund 5 000 Passagiere in etwa 80 Maschinen seien betroffen, erklärte das Unternehmen in Frankfurt. Lufthansa fliegt 16 Städte in Italien an.

Vor Beginn und nach Ende des Streiks will Lufthansa möglichst viele Fluggäste mit größeren Maschinen nach Italien bringen. Passagiere, die lieber an einem anderen Tag reisen, könnten ihre Flüge kostenlos umbuchen.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte Alitalia immer wieder Flüge verschieben oder absagen müssen. Grund waren einzelne Aktionen der Flugbegleiter, die unter anderem auf eine genaue Einhaltung der Ruhezeiten bestanden. Streiks, Konkurrenz durch Billigflieger und die hohen Treibstoffpreise haben Alitalia in den vergangenen Monaten stark zugesetzt. Die Regierung, die mit 49,9 Prozent größter Anteilseigner ist, will das Unternehmen verkaufen.

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