Jeder dritte Flug fällt aus
Letzter Streiktag bei Air France

Der Ausstand des Kabinenpersonals von Air France KLM hat auch am fünften Streiktag in Folge zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen geführt.

HB PARIS. Etwa jeder dritte Flug werde gestrichen, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. In den Abflughallen bildeten sich erneut lange Schlangen vor den Schaltern. Die Flugbegleiter sind seit Donnerstag im Ausstand, um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligen sich etwa drei Viertel der gut 15 000 Flugbegleiter. Der Streik sollte bis in die Nacht zum Dienstag dauern.

Betroffen sind von den Annullierungen viele Familien, da in Frankreich die einwöchigen Schulferien zu Allerheiligen begonnen haben. Air France bietet betroffenen Passagieren kostenlose Umbuchungen oder Erstattungen der Tickets an. Air France-Chef Jean-Cyril Spinetta rief die Gewerkschaften zur Wiederaufnahme von Verhandlungen auf. „Ich hoffe, dass wir noch heute zurück an den Verhandlungstisch kommen“, sagte er dem Rundfunksender RTL. Air France zählt seit der Fusion mit der niederländischen KLM zu den größten und rentabelsten Fluggesellschaften der Welt. Der französische Staat hält noch knapp ein Fünftel der Anteile.

Nach dem Ende des Streiks bei Air France KLM rechnet die Airline damit, bereits am Dienstag wieder einen normalen Flugverkehr auf den Langstrecken anbieten zu können. Bei den Mittelstrecken dürften noch zehn Prozent der Verbindungen vom Streik des Kabinenpersonals betroffen sein, sagte Spinetta.

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