Kaum Entwarnung Schneemassen behindern weiter den Verkehr

Wegen des Wintereinbruchs mit Schneefällen kommt es weiterhin zu Störungen im Reiseverkehr. In Hessen mussten am Montagmorgen erneut Flüge am Frankfurter Flughafen annulliert werden. Die Bahn kämpft weiterhin mit Weichenproblemen.
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Ein Streu- und Räumfahrzeug ist am Sonntagabend in Dortmund im Einsatz. Kälte und Schnee haben in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Unfällen und Staus geführt. Quelle: dpa

Ein Streu- und Räumfahrzeug ist am Sonntagabend in Dortmund im Einsatz. Kälte und Schnee haben in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Unfällen und Staus geführt.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT/HAMBURG/BERLIN. Etwa 40 Starts und Landungen wurden in den frühen Stunden in Frankfurt gestrichen, teilte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport mit. Bis Sonntagabend waren wegen dichten Schneetreibens bereits rund 230 Flüge abgesagt oder verschoben worden. Tausende Passagiere saßen in Frankfurt fest und mussten zum Teil in Hotels untergebracht oder auf andere Flüge umgebucht werden. Wann sich der Flugbetrieb wieder normalisieren werde, konnte der Fraport-Sprecher zunächst nicht abschätzen.

Mehr als 700 Menschen verbrachten die Nacht zum Montag auf dem Airport Schiphol bei Amsterdam auf Feldbetten. Ihre Flüge waren wegen des Winterwetters gestrichen worden. Auch am Montag müsse mit erheblichen Verspätungen sowie mit der Annullierung von Flügen gerechnet werden, sagte ein Airportsprecher. Betroffen seien vor allem Ziele in Europa, die wegen anhaltenden Winterwetters nicht oder nur eingeschränkt angeflogen werden könnten. Bei interkontinentalen Flügen gebe es hingegen kaum Probleme. Allen Flugreisenden wurde erneut geraten, sich über eventuelle Verspätungen oder Streichungen zu informieren, ehe sie zum Airport fahren.

Derweil fiel in Rotterdam, Den Haag und weiteren Städten der Niederlande am Montagmorgen erneut auf vielen Linien der Busverkehr aus. Als Grund nannten Betreibergesellschaften Gefahren durch Glatteis. Zudem seien etliche Schneeverwehungen noch nicht geräumt worden, so dass Busse nicht an ihre Ziele gelangen könnten. Auf Autobahnen und Fernverkehrsstraßen bildeten sich lange Staus.

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