Kinder werden für Kamel-Rennen missbraucht
Touristinnen dürfen in Dubai zum zweiten Mal erst nach Pause einreisen

Das Golfemirat Dubai hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um die Zahl der ausländischen Prostituierten in dem arabischen Land zu verringern. Touristinnen sollen künftig erst nach einer dreimonatigen Pause zum zweiten Mal einreisen dürfen.

HB DUBAI/KAIRO. Wie die Zeitung „Khaleej Times“ am Dienstag unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten des Innenministeriums berichtete, soll außerdem Menschenschmugglern das Handwerk gelegt werden, die Kinder aus ärmeren Staaten nach Dubai bringen. Dort werden sie als Kamel-Jockeys ausgebeutet.

Um die Prostitution einzudämmen, sollen Touristinnen erst nach einer dreimonatigen Pause zum zweiten Mal einreisen dürfen. Generalmajor Seif el Schafaar bezichtigte die Besitzer von Reisebüros in Dubai, sie profitierten finanziell davon, dass sie Prostituierten die Einreise erleichterten.

Bei den Kamelrennen sitzen oft Kinder im Grundschulalter im Sattel, die zum Teil nur mangelhaft ernährt werden. Die Besitzer der Rennkamele bevorzugen Jockeys mit wenig Körpergewicht. Offiziell müssen die Jockeys mindestens 15 Jahre alt sein.

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