Knigge-Tipps
Mit dem richtigen Outfit zum Traumjob

Was zieht man beim Bewerbungsgespräch an? Die Frage ist entscheidend, schließlich bestimmt das Outfit mit über den Erfolg. Wichtig ist, sich dem Job entsprechend zu kleiden und absolute No-Gos zu vermeiden.
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Kleider machen Leute - in keiner anderen Lebenssituation gilt dieses Sprichwort so stark wie beim Vorstellungsgespräch. Nicht nur Gestik und Mimik werden von Personalchefs genau unter die Lupe genommen, auch jedes noch so kleine Detail des Aussehens spielt eine große Rolle beim Einstellungsprozess. Das richtige Outfit sollte deshalb mit Bedacht ausgesucht werden.

Durch die sorgfältige Auswahl des Stylings präsentiert man sich nicht nur von seiner besten Seite, sondern zeigt auch dem potenziellen Arbeitgeber seine Wertschätzung. Das Outfit sollte sich deshalb unbedingt der Branche und dem gewünschten Arbeitgeber anpassen, wie Businesstrainerin und Benimmexpertin Christina Tabernig von Imageconsulting korrekt weiß. Während bei Versicherungen oder Banken Seriosität an erster Stelle steht, wirken Anzug und Krawatte in kreativen Berufen schnell aufgesetzt.

Vor dem Bewerbungsgespräch sollte sich der Bewerber deshalb unbedingt ein Bild vom Kleidungsstil im Unternehmen machen. Tabernig rät zu einer umfassenden Recherche im Internet. “Viele Unternehmen veröffentlichen Fotos vom Vorstand oder Veranstaltungen auf ihrer Homepage”, sagt die Expertin. “Nach denen kann man sich bei der Outfitwahl orientieren.”

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Mit dem richtigen Outfit zum Traumjob

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Farbige Krawatten sind aktuell erlaubt.

Kommentare zu " Knigge-Tipps: Mit dem richtigen Outfit zum Traumjob"

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  • Es kommt schon darauf an, wo man sich bewirbt: Ist es die Stelle als Automechaniker in einer Werkstatt, dann sollte es nicht der dunkle Anzug sein, dann reicht eine Kombination (z. B. hellgraue Jacke, schwarze Hose, weißes Hemd ohne Kravatte). Ist es ein großer Betrieb, Finanzbranche usw. dann sollte es ein korrekter anthrazitfarbener Anzug sein, mit Kravatte.

    Ansonsten gibt es für mich nur einen Rat: Keine angeblichen Benimmexperten wie z. B. Christine Tabernig zu befragen. Sie erzählte doch allen Ernstes in der Sendung "Et(h)ikette", daß höfliche Männer der Frau den Vortritt in den Fahrstuhl oder woanders lassen könnten. Unsinn, den Fahrstuhl betreten immer die Männer zuerst (und nehmen den Hut ab), diese Regel wurde nie geändert. Das sollte man als "Expertin" schon einmal gehört haben.

    Ich mag diese selbsternannten Experten nicht, die so tun als wenn sie die traditionellen Umgangsformen beherrschen und vertreten, in Wahrheit aber eigene Regeln aufstellen, traditionelle Regeln mißachten und damit Kulturrevolution betreiben.

    Arpad von Nahodyl

  • @ A.Romanik:

    Das Problem ist, daß man hyper-korrekt gekleideten Menschen (Banker, Juristen, Versicherungsangestellten, mittleres/oberes Mangenent) gerade NICHT trauen kann, da die Diskrepanz zwischen Schein und Handeln dort am größten ist. Für mich ist zu korrekte Kleidung mittlerweile ein Warnsignal (Frei nach dem Motto: "Trau keinem, der bei der Arbeit eine Krawatte tragen muß"). Meine Erfahrungen mit solchen Leuten in Beruf und privat waren einfach zu schlecht und sind es immer noch.

    Gegen ordentliche Kleidung (Hemd, ordentliche Hose, geputzte Schuhe) ist selbsverständlich nichts einzuwenden.


  • Weder der Behauptung bei BMW,Daimler usw. im Automobilbereich noch Elektrobereich braucht man nicht "schick" erscheinen kann ich zustimmen, noch der im Artikel vertretenen Meinung schwarze Anzüge sollten nicht zum Bewerbungsgespräch angezogen werden.
    Ich habe bei Vishay gearbeitet, dort wurde Anzug erwartet.
    Und in der Finanzbranche in der ich tätig bin wird dies sowieso vorausgesetzt. Ein Hallodri in T-Shirt und Jeans kann gleich wieder gehen.
    Des weitern wurde vielfach schon untersucht wie Kleidung Kompetenz und Seriosität ausstrahlt oder eben nicht.
    Wer dies nicht will, bitte, aber dann auch nicht beschweren das er im Bewerbungsverfahren aussortiert wird.

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