Konferenz-Hotels: Boom mit Beamer, Ballsaal und Butler

Konferenz-Hotels
Boom mit Beamer, Ballsaal und Butler

Die Berliner Tagungsmarkt boomt. 2004 gibt es kaum noch ein Hotel, das nicht mit Superlativen um den begehrten Konferenz- oder Kongressreisenden wirbt: Mit der besten Lage, der neuesten Technik, dem größten Ballsaal, den schönsten Zimmern, dem freundlichsten Mitarbeitern. Und es werden immer mehr. Die Hauptstädter wollen sich als Europas Nummer 1 für Tagungen und Kongresse profilieren.

HB DÜSSELDORF. Die Chancen dafür stehen gut: Dank des Bettenbooms der vergangenen Jahre kann die Metropole an der Spree nicht nur mit topmodernen Veranstaltungsflächen aufwarten – dem ICC, dem Tempodrom oder dem Estrel Convention Center. Auch die Hotellerie hat mächtig aufgerüstet: Zum Bett gibt's jetzt auch Beamer, Ballsaal und Meeting-Butler; und die Top-Lage an Gendarmenmarkt, Potsdamer Platz und Ku'damm ist ebenso selbstverständlich wie Wireless LAN und die eigens geschaffene Kongress-Abteilung. „Berlin hat heute schon Europas modernste Hotellandschaft“, freuen sich die Werber von der Berlin Tourismus Marketing (BTM).

Allein am Potsdamer Platz eröffnete Anfang Januar das Ritz-Carlton Hotel und das Marriott-Konferenzhotel, im Februar begrüßt das Lindner Multimedia-Hotel am Ku'damm seine ersten Gäste, und ab 1. März lädt das Radisson SAS Hotel am Spreeufer zum Bummel durch seine futuristisch gestalteten Hallen.

Und das Wettrüsten der internationalen Hotelgiganten geht weiter: Für 2005 bereits angekündigt ist ein Kongresszentrum von Maritim. Sofitel plant ein Haus an der Straße des 17. Juni, und auch die spanische Kette Sol Melia will ihr erstes deutsches 5-Sterne-Hotel in der Hauptstadt eröffnen. Interesse melden auch Mandarin Oriental und Sir Rocco Forte an. BTM-Geschäftsführer Hanns Peter Nerger: „Berlin ist eine Prestige-Adresse und wer weltweit operiert, der kommt an Berlin nicht mehr vorbei.“

Zunächst ist das noch Wunschdenken, denn die Headquarters der international operierenden Firmen liegen vorerst überwiegend in anderen europäischen Metropolen. Daher versucht die gehobene Hotellerie, den für sie so wichtigen Geschäftsreiseverkehr über ihr Tagungsangebot anzulocken. Stefan Simkovic, General Manager im Four Seasons Hotel, nennt gleich fünf Gründe, „warum es sich lohnt, nach Berlin zu kommen: Wir haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis einer Weltmetropole, 175 Museen und 30 Opernhäuser, 750 Jahre Geschichte, die größte Ansammlung moderner Architektur und wir sind hip, cool, in.“

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