Luftverkehr
Warnstreik an Berliner Flughäfen beendet

Der mehrstündige Warnstreik an den Berliner Flughäfen ist beendet. An den Airports Tegel und Schönefeld sind am Morgen insgesamt 56 Flüge ausgefallen - viele Flüge wurden nach hinten verschoben.

HB BERLIN. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi hatten sich am Morgen rund 300 Beschäftigte an Arbeitsniederlegungen beteiligt. Während der Protestaktion von 6 bis 9.30 Uhr war der Flugverkehr über der Hauptstadt vollständig lahmgelegt, da auch Mitarbeiter der Feuerwehr in den Ausstand traten. Ohne sie ist der Flugbetrieb nicht gestattet.

Es war bereits der zweite Warnstreik in diesem Monat im Rahmen des Tarifkonflikts bei den Berliner Flughäfen. Am 12. Februar waren wegen jeweils zweistündiger Arbeitsniederlegungen in Tegel und Schönefeld aber nur 18 Flüge ausgefallen. Die Gewerkschaft Verdi will mit den Warnstreiks Druck für ihre Forderung von acht Prozent mehr Geld für die insgesamt 1 500 Beschäftigten machen.

Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler, sagte dem Sender N24 zu den Folgen für die Fluggäste: "Wir hätten es ebenfalls gerne anders. Wir machen es ja nicht aus Jux und Dollerei hier, sondern es ist wirklich bitterernst. Leider haben die Berliner Flughäfen uns trotz des letzten Warnstreiks kein verbessertes Angebot vorgelegt, deswegen mussten wir dem heute noch einmal Nachdruck verleihen."

Die Flughafengesellschaft bietet bei den Tarifverhandlungen ein Plus von 2,6 Prozent sowie 1 250 Euro Einmalzahlung an. Am Nachmittag soll in Berlin zum fünften Mal verhandelt werden. Die Arbeitgeber seien bereit, noch weiter auf Verdi zuzugehen, sagte der Flughafensprecher. Die Gewerkschaft müsse sich aber auch bewegen.

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