Mehrere zum Teil schwer Verletzte
Unwetter richten schwere Schäden an

Über weite Teile Deutschlands ein Unwetter hinweggefegt. Sturmböen und heftige Regenfälle verursachten dabei einen tödlichen Unfall und weitere mit Verletzten und erhebliche Schäden.

HB HAMBURG. Ein Sommersturm hat am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag in Teilen Deutschlands Sachschäden angerichtet und einen Menschen getötet. Heftige Böen und starke Regenschauer entwurzelten Bäume, rissen Äste ab und verwüsteten Häuser.

Auf dem Chiemsee (Bayern) wurde am Mittwoch ein Segelboot mit drei Männern an Bord von einer Sturmböe erfasst und kenterte. Wie die Polizei am frühen Donnerstagmorgen berichtete, ertrank dabei ein 62 Jahre alter Mann in dem 15 Grad kalten Wasser. In Niedersachsen wurden nach Polizeiangaben vom Donnerstag mehrere Menschen verletzt. In Sachsen-Anhalt hatten orkanartige Stürme und Tornados zum Teil erhebliche Sachschäden angerichtet. Allein in dem 850-Einwohner-Ort Micheln wurden 300 Gebäude beschädigt.

Im niedersächsischen Celle begrub ein Baum ein Gruppe von 16 Jugendlichen unter sich, die sich während einer Abiturfeier darunter versammelt hatten. Zwei von ihnen wurden nach Polizeiangaben erheblich, die anderen leicht verletzt. Alle Jugendlichen konnten sich aus eigener Kraft unter den Ästen befreien. Auf der Nordseeinsel Borkum riss ein Tornado eine Hütte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) vom Sockel. Eine Mitarbeiterin wurde durch ein Fenster geschleudert und schwer verletzt. Ein Tornado in Marne (Schleswig-Holstein) deckte zahlreiche Dächer von Häusern ab und knickte Bäume um. Menschen kamen dort nicht zu Schaden.

Auf den Autobahnen um Kassel gab es auf Grund des Sturms Unfälle mit mehreren Verletzten. Dabei wurden unter anderem Autos beim Überholen von starkem Seitenwind gegeneinander gedrückt. Im Landkreis Peine (Niedersachsen) stürzte während eines Gewitters ein Ast bei Plockhorst auf ein fahrendes Auto. Der Fahrer wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zahlreiche gefällte Bäume, Strom- und Telefonausfälle sowie Verspätungen bei der Bahn sind die Bilanz des Sturms in Nordrhein-Westfalen.

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