Minimalismus par excellence
Mit den neuen Mänteln durch den Herbst

Er ist dunkel, windig und verregnet: Freuen können sich auf den Herbst nur die wenigsten. Ein Lichtblick sind die neuen Mäntel. Neben den neuen Formen halten auch wieder die guten alten Klassiker Einzug in die Garderobe.
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Der Modeherbst muss einiges bieten, um sich gegen die farbenfrohen Kollektionen des Sommers durchsetzen zu können. In dieser Saison gelingt es ihm mit auffälligen Mänteln, die vor allem mit ihrer Vielfalt und einem Scharfsinn für minimalistische Formen überzeugen.

Die neuen Mäntel reichen mindestens bis zu den Knien, Modemutige können zu knöchellangen Modellen greifen. Während in den vergangenen Jahren strenge, bis ins Detail ausgefeilte Silhouetten den Ton angaben, lösen sich die Designer in dieser Saison von den Modediktaten und spielen mit trapezartigen Formen und figurschmeichelnden Schnitten, wie man sie bereits aus den 1960er Jahren kennt. Der Blick wird so auf die aufwendig ausgearbeiteten Details gelenkt. 

Purismus lautet das Zauberwort, das durch clever eingesetzte Elemente wie dünne Paspeltaschen, Reverskragen oder Zipper zum Ausdruck kommt. Klassikermodelle wie Trenchcoat, Hänger und Dufflecoat feiern ebenso ihr Comeback wie das Cape. Der weite, ärmellose Umhang gilt in den Damenkollektionen als das Trendteil und befindet sich in jeder Kollektion. Die Designer spielen bei dem neuen It-Piece mit Längen und Materialien und bieten sowohl lässige Karolooks für den Alltag als auch Kaschmir für besondere Anlässe.

Auch der Parka hält wieder Einzug in unsere Kleiderschränke, verzichtet jedoch im Gegensatz zu den anderen Mantelmodellen auf Innovationen. Klappentaschen, Kapuze mit Fellrand und Bandzug an Taille und Saum bestimmten schon in den 1970er-Jahren das Erscheinungsbild des Anoraks. 

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Mit den neuen Mänteln durch den Herbst

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Klare Schnitte, klare Farbwahl

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