Mittagstest
NOMA in Kopenhagen

Ein Hafenspeicher von 1766 am Kai von Christianshavn, innen eine kühle Symphonie aus Backstein und Holzbalken, akzentuiert mit Textilien in erdigen Tönen und Tierfellen. In diesem stilvoll-surrealen dänischen Ambiente residiert das NOMA, die Hochburg der neuen nordischen Küche.

DÜSSELDORF. Sternekoch René Redzepi, der zuvor im „El Bulli“ im spanischen Roses mediterrane Genüsse kreiert hatte, verbannte in Kopenhagen Olivenöl, Mozzarella und Parmaschinken aus der Küche. Er experimentiert mit kaum bekannten Zutaten. So wird im Sommer zum Start ein Salat aus finnischen Farn-Spitzen serviert, auf denen der Saft von Miesmuscheln funkelt. In einer Meerrettich-Buttermilch-Marinade flirten Grönland-Shrimps mit Räucheraal, am Nachbartisch paaren sich Tiefseekrabben der Färöer Inseln mit Tang aus Island.

Zum Hauptgang wird der Hummer nicht mit Wein, sondern Bier pochiert – und kommt mit karamellisiertem Topinambur daher. Fleisch-Liebhaber genießen Moschusochsen aus Grönland in einem Bett aus arktischen Beeren, wilden Kräutern und Tannennadeln.

Zum Abschluss lockt eine nordische Käseauswahl – oder Bier-Porridge mit Rhabarber, versteckt unter Milchschaum. Das Mittagsmenü mit vier Gängen kostet 425 DKK (57 Euro), ein Blitzmenü mit zwei Gängen 225 DKK (30 Euro).

Adresse:

NOMA, Strandgade 93, 1401 Kopenhagen K, Tel. 0045/ 32/ 96  32  97, www.noma.dk

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