Modewoche Berlin
Tops und Flops auf dem Laufsteg

Himmel oder Hölle: In welche Richtung geht die Berliner Modewoche? Es war schon immer einfach, die Fashion Week schlechtzureden. In diesem Jahr aber besonders. Die Gewinner und Verlierer des Mode-Trubels.
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BerlinDie Berliner Modewoche war auf Wackelkurs, sie musste zwei Absagen verkraften. Zu gucken gab es aber viel. Zum Beispiel: Boris Beckers 14 Jahre alte Tochter Anna posierte auf dem Laufsteg neben einer riesigen Pudel-Figur.

Die Designer legten sich ins Zeug: von der Show im Berghain-Club bis zum Einsatz von Hunden auf dem Catwalk. Am Donnerstag wurden die letzten regulären Schauen im Zelt am Brandenburger Tor gezeigt. Was war positiv, was negativ? Ein Rückblick.

Tops

Neue Wege für die deutsche Mode: Berlin kann auch elegant, es muss nicht immer Turnschuh oder Vintage sein. Zum Beispiel im Kronprinzenpalais. Deutsche Designer und Label wie Lala Berlin, Michael Sontag, Iris von Arnim und Odeeh zeigten beim „Berliner Mode Salon“ in einer Ausstellung ihre Kollektionen. Der Salon soll jetzt regelmäßig stattfinden.

Starke Männer: Die Fashion Week ist immer eine Bühne für Newcomer. Gute Noten bekamen die Berliner Bobby Kolade und Sasa Kovacevic (Label Sadak). Hingucker bei Kolade war ein türkisfarbener Lametta-Strickanzug, bei Sadak gab es viel Orange und wilde Muster.

Klappern gehört zum Handwerk: Eine neue Lobby-Organisation für die deutsche Mode soll das „German Fashion Design Council“ werden. Blau und Gelb: Bei Designer Hien Le leuchteten digitale Drucke in Yves-Klein-Blau. Das Team Zukker aus Halle (Saale) setzte mit Gelb Akzente.

Dunkle Schlapp-Hüte. Schön mondän! Die Messen: Panorama und Premium verbuchten laut Senatsverwaltung Aussteller- und Besucherrekorde. Die Öko-Mode zog in den Postbahnhof: Coole neue Location für den Green Showroom und die Ethical Fashion Show – trotz des zugigen Treppenhauses.

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Die Flops

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