Monaco
Fürstenpaar lächelt Trennungsgerüchte weg

Albert und Charlène von Monaco trotzen den Trennungsgerüchten und traten beim Rot-Kreuz-Ball als turtelndes Paar auf. Es war ihr erster wirklich großer Auftritt im Fürstentum seit der Hochzeit.
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Paris/MonacoAlle Augen waren auf Fürst Albert II. und seine Charlène gerichtet: Wenige Wochen nach ihrer Hochzeit hat sich Monacos Fürstenpaar am Freitagabend beim Rot-Kreuz-Ball in Monte-Carlo gezeigt. Lächelnd und händchenhaltend mischten sie sich unter die 800 Gäste im festlich geschmückten Salle des Étoiles du Sporting. Dass in den vergangenen Wochen immer wieder Gerüchte im Umlauf waren, Charlène hätte die Hochzeit fast noch in letzter Minute abgeblasen, geriet da schnell in Vergessenheit.

Der Rot-Kreuz-Ball zählt zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen des Fürstentums an der Côte d'Azur. 1000 Euro zahlten die Gäste für eine Eintrittskarte - Getränke nicht inklusive. Dafür gab es ein festliches Dinner und Livemusik von Rocklegende Joe Cocker. Die Einnahmen des 1948 von Fürst Louis II. ins Leben gerufenen Traditionsballs gehen an das Rote Kreuz. 400.000 Euro fließen mit Hilfe der Gala jedes Jahr an das Hilfswerk. Viel Geld wird traditionell auch bei der Tombola eingenommen. Hauptpreis war in diesem Jahr ein „Fürstin-Charlène-Schmuckset“ mit 348 Diamanten.

Vergangenes Jahr war Charlene Wittstock noch als Verlobte von Fürst Albert aufgetreten - diesmal kam sie als Fürstin von Monaco. Ihr seidenes, brombeerfarbenes Abendkleid mit raffiniert gesteppter Korsage hatte der Schweizer Modemacher Akris entworfen. Dazu trug die 33-Jährige ein mit hunderten Edelsteinen besetztes Collier, das Albert ihr zur Hochzeit geschenkt hatte. Bis in die Details war die Dekoration des Ball-Saales auf Charlènes Kleid abgestimmt: Brombeerfarbene Tischdecken, Blumen und Kerzen schmückten den Salle des Étoiles. Der 53-jährige Albert erschien im weißen Smoking.

Das monegassische Fürstenpaar absolviert im Moment eine ganze Reihe öffentlicher Auftritte. Erst vor einer Woche hatten beide an einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten des Malteser-Hilfsdienstes teilgenommen. Mit den zahlreichen gemeinsamen Auftritten begegnet das Fürstenpaar auch Gerüchten über eine erste Ehekrise. Ein französisches Magazin hatte die Gerüchte kurz vor der Hochzeit Anfang Juli mit einem Bericht über angebliche Trennungsabsichten der in Südafrika geborenen Charlène angeheizt. Das Paar hatte das dementiert und gerichtliche Schritte gegen das Magazin eingeleitet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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