Monaco
Wie sich Albert und Charlene die Hochzeit finanzieren lassen

Sie dürften genug Geld haben im Steuerparadies an der Mittelmeerküste. Doch Fürst Albert und Charlene Wittstock haben großzügige Sponsoren für ihre Hochzeit gefunden. Wie Sause zum Ja-Wort fremdfinanziert wird.
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ParisWer sich seine Hochzeit sponsern lässt, kann eine Menge Geld sparen. So bietet ein Fotograf seine Dienste billiger an, wenn sein Logo auf der Hochzeits-Website erscheint. Oder das Designer-Kleid gibt es für die Hälfte, wenn die Braut die Marke öffentlich nennt. Fürst Albert II. von Monaco und seine Künftige, Charlene Wittstock, dürften es eigentlich nicht nötig haben, ihre Hochzeit zum Teil fremdfinanzieren zu lassen. Dennoch gibt es auf der offiziellen Hochzeits-Internetseite eine eigene Sponsorenliste.

Kann Albert sich etwa keinen Kuli leisten, um seine Unterschrift unter die Hochzeitsurkunde zu setzen? Oder warum muss es eine Edelfeder einer bekannten Marke sein? Und warum brauchen die beiden den Champagner nicht selber zu besorgen, den sie an ihre Gäste ausschenken? Wer für seine eigene Hochzeit knapp kalkulieren musste, könnte da schnell neidisch werden. Wer schon reich ist, bekommt immer noch mehr dazu, lautet auch ein französisches Sprichwort.

Dabei dienen Sponsorenpartnerschaften in der Welt des Glamours immer auch dazu, sich gegenseitig als Teil der Elite zu bestimmen.

Der Füller-Hersteller rühmt sich, dass eines seiner Schreibgeräte bei der Fürstenhochzeit eine wichtige Rolle spielt - und Albert und Charlene freuen sich, dass sie ihre Namen mit einem besonders wertvollen Füller auf die Urkunde setzen können.

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Hochzeitskutsche mit Hybridantrieb

Kommentare zu " Monaco: Wie sich Albert und Charlene die Hochzeit finanzieren lassen"

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  • Wo steht denn geschrieben dass eine zukünftige Prinzessin eines politisch völlig belangslosen Zwergenstaates irgendwelche hochtrabenden Abschlüsse braucht? Und als arm würde ich sie mit der sportlichen Karriere im Hintergrund sicherlich nicht bezeichnen. Sie ist schön, sicherlich mehr oder minder klug und kultiviert, sie als "ohne sonstige Chance" zu bezeichnen würde ich mir nicht anmaßen.

  • Charlene hat nicht mal einen High School Abschluss, keinen Beruf. Seit 5 Jahren lebte sie als offizelle Begleitung in Monaco - bezahlt von Albert. (Hierzulande: Escort girl.) Armes Mädchen ohne sonstige Chancen heiratet Mann über 50 mit Geld und Titel. Wollte Monaco nicht sein Image ändern?
    Das geht nach hinten los. Schade um das schöne Land.

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