Nach Unfall in Köln
Bahn streicht 90 Zugverbindungen

Nach einem Zugunfall in Köln ruft die Deutsche Bahn einen Teil ihrer ICE-Züge zurück, um sie auf technische Mängel zu überprüfen. Deswegen kann es am Freitag im Fernverkehr zu Behinderungen kommen. 90 Verbindungen sind bereits gestrichen.

HB BERLIN. Hintergrund ist der Unfall eines ICE am Mittwoch am Kölner Hauptbahnhof. Er war wegen einer defekten Radsatzwelle aus den Schienen gesprungen. Die Bahn rief daraufhin mehrere der hochmodernen Züge in die Werkstätten, um Sicherheitsmängel auszuschließen.

"Die Sicherheit unserer Fahrgäste hat oberste Priorität", erklärte Bahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch. "Wir bitten unserer Kunden um Verständnis, dass es aufgrund der Überprüfungen zu einzelnen Zugausfällen und Komfort-Einschränkungen kommt und arbeiten mit Hochdruck daran, für möglichst viele Verbindungen Ersatzlösungen zur Verfügung stellen."

Bei dem Unfall in Köln war der ICE bei der Abfahrt wegen einer defekten Radsatzwelle entgleist. Die 250 Fahrgäste waren unverletzt geblieben. Sie konnten über den Bahnsteig aussteigen, da der Zug nur wenige Meter gefahren war. Die Bahn schaltete Experten des Eisenbahnbundesamtes und der Bundespolizei zur Ursachensuche ein.

Die Überprüfung begann nach Bahn-Angaben in der Nacht zum Freitag um 00.00 Uhr. Betroffen ist ein Teil der ICE-3-Flotte. Der überwiegende Teil der deutschen Fernverbindungen werde von den Zugausfällen nicht betroffen sein, betonte der Konzern. Kunden können Informationen zu Fahrplanänderungen unter der kostenlosen Hotline 08000-996633 und im Internet abrufen.

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