Oberleitungsschaden
Frankfurter Hauptbahnhof teilweise lahmgelegt

Ein Schaden an einer Oberleitung hat am Freitagnachmittag den Frankfurter Hauptbahnhof teilweise lahmgelegt. 13 Gleise waren vorübergehend ohne Strom, nachdem ein Zug bei der Ausfahrt die Oberleitung beschädigt hatte. Züge waren verspätet, fielen aus oder wurden umgeleitet.

HB FRANKFURT. Nach 40 Minuten gelang es der Bahn, den Betrieb mit Ausnahme von fünf Gleisen wieder zu stabilisieren. „Wir kriegen damit den Zugverkehr abgewickelt“, sagte ein Sprecher.

Eine endgültige Normalisierung des Verkehrs wurde für den Abend erwartet. Insgesamt stehen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe Europas, 25 Gleise zur Verfügung.

Vor den Informationsschaltern im Hauptbahnhof hatten sich während der Panne am Nachmittag lange Schlangen gebildet. Mehrere oberirdisch fahrende S-Bahnen und Regionalzüge wurden laut Bahn gestrichen, Fernverkehrszüge wurden über den Frankfurter Südbahnhof oder Offenbach umgeleitet. „Mehdorn bestreikt sich heute selbst“, sagte ein Bahnbediensteter ironisch unter Anspielung auf den laufenden Tarifstreit zwischen Lokführern und der Bahn.

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