Ölpreis-Hoch
Auch Billigflüge werden teurer

Der hohe Ölpreis wirkt sich auch auf das Angebot von Billigfluglinien aus. Der Chef von Germanwings sagt, dass sich Passagiere auf entsprechend höhere Preise einstellen müssen.

HB KÖLN. Germanwings-Chef Thomas Winkelmann rechnet wegen der hohen Energiepreise mit einem Preisanstieg bei Flugreisen. Auch Kunden von Billigfliegern müssten sich auf höhere Kosten einstellen, sagte er der „Wirtschaftswoche“.

Künftig werde es weniger Schnäppchenangebote geben und auch im Durchschnitt dürften die Preise für Flüge steigen, um zunehmende Kerosinkosten zu kompensieren.

Viele Flüge rechneten sich wegen hoher Treibstoffpreise trotz einer guten Auslastung nicht, sagte der Airline-Chef. „Die Flugzeuge sind voll. Aber voll heißt noch nicht profitabel.“

Viele Chartergesellschaften hätten Tickets lange im Voraus an Touristen oder Reiseveranstalter verkauft und dabei mit einem Ölpreis von 80 Dollar oder weniger kalkuliert. Derzeit kostet das Barrel (159 Liter) Öl aber rund 130 Dollar.

In der vergangenen Woche hatten viele Fluggesellschaften, darunter Lufthansa, Air Berlin und Air France, höhere Kerosinzuschläge angekündigt. Michael O'Leary, Firmenchef des Billigfliegers Ryanair, betonte dagegen immer wieder, dass es bei ihm keine Treibstoffzuschläge geben werde.

Kräftig gestiegen sind dafür aber die verschiedenen Zuschläge, die Ryanair unter anderem für das Einchecken, für den Gepäcktransport oder die Verwendung von Kreditkarten verlangt und die den Preis für einen laut Anzeige kostenlosen Flug leicht auf 50 Euro bis 75 Euro treiben.

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