Österreich
Klagenfurt streut Kleister gegen vereiste Straßen

Die österreichische Landeshauptstadt Klagenfurt hat ein massives Feinstaub-Problem. Um es einzudämmen, sind die Stadtväter auf eine ziemlich unorthodoxe Lösung verfallen: Sie lassen ausgewählte Straßen mit einem Spezialkleber besprühen, der in Dänemark als Alternative zum Streusalz entwickelt wurde.

HB KLAGENFURT. Der so genannte Feinstaubkleber soll nach Angaben der Nachrichtenagentur APA biologisch vollständig abbaubar sein. Zwar sei das Material um bis zu fünf Mal teurer als herkömmliches Salz, doch sei es umweltfreundlich und verursache darüber hinaus auch keine Rostschäden an Autos. Die Klagenfurter Verkehrsbetriebe hatten das Material bereits Anfang des Jahres bei strengen Winterbedingungen erfolgreich getestet.

Der Kleber - ein Material namens Kalzium-Magnesium-Acetat - hat jedoch noch einen weitern Haken: Er muss alle zwei Tage aufgebracht werden, egal ob es schneit oder trocken ist. Deswegen werden in Klagenfurt nur wichtige Ausfallstraßen und die Innenstadt damit behandelt. In Schweden wird das Mittel schon seit rund 30 Jahren vom Winterdienst verwendet.

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