Ostsee-Ferienregion entdeckt das Tagungs- und Kongressgeschäft
Rostock plant für den G 8-Gipfel

Aufbruchstimmung an der Ostsee: Nach dem Zuschlag für den G8-Gipfel 2007 positioniert sich die Region Rostock jetzt als internationale Tagungsdestination. Erster Höhepunkt: Austragungsort für den G 8-Gipfel 2007 ist das Kempinski Grand Hotel Heiligendamm.

HB ROSTOCK. Nach ausführlichen Tests wurde das erst vor zwei Jahren in altem Glanz wiederauferstandene Resort in Deutschlands ältestem Seebad für würdig befunden, den Teilnehmern des Weltwirtschaftstreffens –- Staats- und Regierungschefs, Managern, Journalisten und Sicherheitskräften –- über mehrere Tage hinweg einen angemessenen Rahmen für ihre Verhandlungen zu bieten. Ganz in der Tradition epochaler Persönlichkeiten wie Kaiser Wilhelm I, Zar Nikolaus I., Blücher, Humboldt und Rilke, denen das mondäne Haus in der Mecklenburger Bucht würdiger Treffpunkt war.

Für die Region Rostock kommt die Entscheidung einem Ritterschlag gleich. „Das ist eine riesige Chance, das Ausland in unsere Region zu holen“, freut Thomas Klippstein, dem als General Manager des Kempinski der Coup gelang. „Der G8-Gipfel bedeutet für uns den Auftakt, uns international als Tagungsdestination zu etablieren.“

Dabei endet die Destination nicht vor den Toren der „weißen Stadt am Meer“. In jüngster Zeit hat die gesamte Ostseeregion rund um Rostock an allen Fronten aufgerüstet: Nicht mehr nur der Strand-, Gesundheits- und Wellness-Urlauber soll die Vorzüge der weitläufigen Küstenregion genießen. Ab sofort hat die Region Rostock Marketing Initiative auch den Tagungsreisenden im Visier: Zusammen mit dem German Convention Bureau bewirbt sie das Gebiet an der Mecklenburger Bucht bundes- und weltweit.

Im Zentrum steht dabei nicht nur die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten und urlaubsähnlichen Rahmenprogrammen für Incentives rund um die Warnemünder Bucht: „Bei uns kann man alles machen“, wirbt Klippstein augenzwinkernd für seine Heimat – „außer Bergsteigen und Ski-Laufen.“ Die Marketing-Profis verweisen auf das wachsende Angebot an Tagungshotels, Kongressveranstaltern und notwendiger Infrastruktur in und um Mecklenburgs Metropole.

Beispiel A 20: Seit Fertigstellung des letzten Teilstücks der Autobahn zwischen Hamburg, Lübeck und Rostock im Dezember 2004, beträgt die Entfernung von der Hansestadt Hamburg zur „kleinen Hansestadt“ Rostock nur noch anderthalb Stunden. Bis Ende 2005 verbindet sie Rostock sogar mit Stettin. Und auch von Berlin aus ist die Strecke in nur noch knapp zwei Stunden zu bewältigen.

Sogar die Anbindung des Flughafens Rostock-Laage an den Rest der Republik hat sich in diesem Jahr weiter verbessert. Zusätzlich zum Angebot der Fluggesellschaft Cirrus, die Rostock im Codeshare mit der Lufthansa zehn Mal pro Woche mit München verbindet, ist seit Mai auch die Strecke von Köln/Bonn nur noch eine Sache von anderthalb Stunden.

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