Pariser Modewoche Gegenentwürfe und eine leise Rückkehr

Überraschungen bei der Pariser Modewoche: Stella McCartney stellte sich gegen den Trend zur neuen Damenhaftigkeit - und der bei Dior rausgeworfene John Galliano zeigt Entwürfe für seine eigene Marke.
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Galliono wagt Glamour, andere zeigen Haut
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Die Designerin Stella McCartney wagt Gegensätze: Viele Stücke ihrer Frauenkollektion für den kommenden Winter sind klassisch-weiblich und wirken mit transparenter Spitze und aufwendigen Bestickungen elegant. Andere Entwürfe wirken extrem männlich.

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Viel Haut zeigt der britische Designer Giles Deacon.

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Einige seiner Entwürfe verdecken nur das Nötigste.

A model presents a creation by British designer John Galliano during Paris Fashion Week
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Heimlicher Höhepunkt am Sonntag: John Galliano, der wegen angeblicher antisemitischer Äußerungen von Dior entlassen worden war, zeigte in einer kleinen Präsentation Entwürfe für seine eigene Marke.

Sidney Toledano looks on as models present creations at John Galliano's Fall-Winter 2011/2012 women's ready-to-wear fashion show during Paris Fashion Week
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Auch Gallianos ehemaliger Chef, Dior-CEO Sidney Toledano (rechts) besuchte die Schau im mondänen Ambiente.

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Gallianos Entwürfe wirkten mit den schmalen Röcke, den perfekt auf Figur gebrachten Kostümjäckchen und den federleichten Pelzkragen der Mäntel gekonnt und typisch für seinen Stil.

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Kenzo-Designer Antonio Marras hüllt die Models in warme Braun- und Rottöne; die Stoffe fallen weich und locker.

ParisDesignerin Stella McCartney hat für den nächsten Winter Frauenmode mit einer extrem männlichen Silhouette kreiert. Damit stellte sich die 39-jährige Britin gegen den Trend zur neuen Damenhaftigkeit.

In der Prêt-à-Porter-Schau ihrer Kollektion für Herbst/Winter 2011/12 zeigte sie am Montag in Paris auch Männerjacken und Herrenanzüge. Sie waren weit und oft mit breiten Schultern versehen. Die Farben: Schwarz oder Blau.

Als Gegensatz dazu gab es bei McCartney auch schmale Etuikleider mit transparenter Spitze, aufwendig mit Kreisen bestickt. Voluminöse cremefarbene Strickpullover, goldene Steppjacken und fließende Seidenentwürfe komplettierten das Ganze.

Kenzo-Designer Antonio Marras brachte am Sonntag in seinen Modellen wunderbare Braun- und Rottöne mit Mustern - Paisleys, Blüten oder Karos. Er schnitt seine Entwürfe lang, locker und oft im Lagenlook - als schmeichelnde Hüllen für kalte Tage, gerne mit
Fellbesatz.

Heimlich, still und leise - in einer kleinen Präsentation - wurden die Entwürfe von John Galliano für seine eigene Marke in Paris präsentiert. Die schmalen Röcke, die perfekt auf Figur gebrachten Kostümjäckchen und die federleichten Pelzkragen der Mäntel wirkten
gekonnt und typisch für seinen Stil. Wie es mit dem bei Dior rausgeworfenen Designer, der Probleme mit Alkohol haben soll, weitergeht, blieb weiter unklar.

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  • dpa
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