Pilotenstreik bei Cityline und Eurowings
Lufthansa streicht fast 1000 Flüge

Der Streik der Pilotenvereinigung Cockpit zwingt die Lufthansa zu massiven Streichungen im Luftverkehr. Fast 1000 Flüge fallen aus, betroffen sind Flüge innerhalb Deutschlands ebenso wie innereuropäische Verbindungen. Und schon droht dem Unternehmen neues Ungemach.

HB FRANKFURT/MAIN. Wegen des Streiks der Pilotenvereinigung Cockpit müssen sich Fluggäste der Lufthansa-Töchter Cityline und Eurowings auf massive Behinderungen einstellen. Für Dienstag und Mittwoch hat die Deutsche Lufthansa insgesamt 990 Flüge gestrichen. Dabei handele es sich um innerdeutsche und innereuropäische Verbindungen mit kleineren Flugzeugen der beiden bestreikten Gesellschaften, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Betroffen sein dürften davon mehrere 10 000 Passagiere, die soweit möglich auf andere Maschinen oder auf die Bahn umgebucht werden sollen.

Gemessen am gesamten Europaverkehr des Lufthansa-Konzerns fällt damit rund ein Drittel der Flüge bis Mittwoch 24.00 Uhr aus. Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte die Gewerkschaftsmitglieder unter den mehr als 1 000 Piloten am heutigen Dienstag zu einem 36-stündigen Streik aufgerufen. Von Dienstag 12.00 Uhr an bis 24.00 Uhr am morgigen Mittwoch soll die Arbeit ruhen.

Cockpit erklärte, die Arbeitgeber hätten in den mehrmonatigen Tarifverhandlungen keine verhandlungsfähigen Angebote vorlegt. Bereits Anfang Juli waren die Cockpitbesatzungen der beiden Fluggesellschaften in einen 24-stündigen Ausstand getreten, nachdem die Tarifverhandlungen gescheitert waren.

Die Gewerkschaft hoffe, dass die Geschäftsführungen von Cityline und Eurowings bald verhandlungsfähige Angebote vorlegten, sagte eine Cockpit-Sprecherin. Man sei sich der Auswirkungen des Streiks für die Passagiere sehr wohl bewusst. Zu den genauen Forderungen der Gewerkschaft wollte sich die Sprecherin nicht äußern.

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