Pilotprojekt
Lufthansa umschmeichelt Reiche

Deutschlands größte Fluggesellschaft bietet mit der Luxushotelkette Shangri-La-Hotels einen neuen Vip-Service an. Passagiere vermeiden damit lästiges Schlangestehen und Herumirren.

HB FRANKFURT. Wer First fliegt, wird von seiner Fluggesellschaft bestens umsorgt. Doch wenn er nach dem Zwölf-Stunden-Flug nach Fernost den Flieger verlässt, gehört er wieder zu den gewöhnlich Sterblichen und muss auf dem fremden Flughafen in der Masse der Passagiere selbst den Weg durch Kontrollen suchen.

Das neue Programm «Red Rose Journey» soll das ändern. Ab April können First-Class-Passagiere auf allen Flügen von Frankfurt nach Schanghai eine luxuriöse Rundumbetreuung buchen.

Voraussetzung ist, dass der Gast über BCD-Travel bucht und das Hotel Pudong Shangri-La gewählt hat. Frankfurt-Schanghai ist ein Pilotprojekt – später soll das Angebot auf anderen Asien-Verbindungen folgen.

Und so sieht der Reiseplan des Kunden aus: Lufthansa holt ihn ab und bringt ihn ins noble Frankfurter First Class Terminal. Dort übernimmt ein persönlicher Assistent alle Abfertigungsmodalitäten, bis der Fluggast per Luxuslimousine zum Flieger gebracht wird. In der Abflug-Lounge kann er ausserdem den Hotel-Checkin in Schanghai vornehmen, Massage-Termine und Konferenzräume vorbuchen .

In Schanghai wiederum geleitet ein Lufthansa-Mann den Passagier durch die Vip-Passkontrolle und übergibt ihn einem Hotel-Mitarbeiter, der den Gast ins Hotel fährt. Im Hotelzimmer wartet eine rote Rose auf ihn. Und auf seinem Vielflieger-Konto wird der Hotelaufenthalt mit 5 000 Meilen belohnt – zehn Mal mehr als sonst.

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