Promi-Medizinerin Barbara Sturm
„Kim Kardashian hat mein Serum im Bad stehen“

Die Düsseldorferin Barbara Sturm ist mehr als eine Ärztin. Warum die Orthopädin ihre eigene Luxuspflegelinie gründete, wie sie weltweit expandierte und warum Prominente wie Kim Kardashian oder Nicky Hilton sie promoten.
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DüsseldorfDie Patentante ihrer Tochter ist die legendäre US-Sängerin und Schauspielerin Cher. Ihr Ex-Mann ist der Hollywood-Schauspieler und Produzent George Hamilton (Denver Clan). Neulich auf dem Oktoberfest posierte Barbara Sturm im Käferzelt mit Star-Fotografin Ellen von Unwerth und dinierte kurz darauf in London mit Nicky Hilton, der Schwester von Paris Hilton. Dennoch ist Barbara Sturm nicht die klassische Dame aus der High Society. Mit Anfang 30 entwickelte sie bereits mit einem Team eine vielbeachtete Behandlung gegen Arthrose, sie eröffnete zwei eigene Schönheitspraxen in Deutschland und baute ein eigenes Unternehmen auf: Ihre ziemlich teuren Pflegeprodukte und Schönheitsbehandlungen verkaufen sich weltweit.

Frau Sturm, Sie sind Orthopädin. Ist der Weg zur Schönheitsmedizin nicht ein bisschen weit?
Das kam irgendwie von selbst. Nachdem unsere Behandlungsmethode gegen Arthrose internationale Beachtung fand, schickten uns Ärzte ihre Patienten. Viele kamen aus Hollywood. Danach habe ich das Unterspritzen von Lippen erlernt und Workshops bei mehreren Schönheitsärzten besucht. 2006 habe ich dann meine erste Praxis auf der Königsallee in Düsseldorf gegründet und mich auf die Schönheitsmedizin fokussiert. Wenige Jahre später startete ich meine eigene Pflegelinie. Ich würde mich als Künstlerin bezeichnen. Und Gesichter haben mich schon immer fasziniert.

Ist es schwieriger, als Frau zu gründen?
Das kann ich nicht sagen, weil mich nur interessiert was ich persönlich mache. Ich bin immer positiv und gehe meinen Weg. Meine Praxis in Düsseldorf hat damals ein Vermögen gekostet und es gab Tage, wo kein einziger Patient kam. Heute gibt es keinen Tag der nicht überbucht ist.

Wie haben Sie das geschafft?
Ganz einfach: Qualität und Networking. Mund zu Mund Propaganda eben. Und die Branche hat sich verändert. Auf Social Media sieht man Leute, die immer gut aussehen. Niemand möchte mehr den Alterungsprozess durchwandern.

Auf Ihrem Instagram-Account zeigen Sie sich oft mit berühmten Frauen, wie Nicky Hilton, Barbara Becker, oder der Mitbegründerin von Tinder, Whitney Wolfe-Herd. Ist das gut fürs Geschäft?
Ich liebe es einfach mit Karrierefrauen zusammen zu sein. Wenn ich mit Whitney zusammen sitze, haben wir nach kurzer Zeit eine Seite mit Ideen gefüllt. Und wir unterstützen uns gegenseitig. Ich spreche auf ihren Veranstaltungen, sie hat einen Brunch in Dallas für mich gegeben. Dasselbe habe ich mit der Designerin Anna von Galvan London. Ich promote meine Freunde und sie promoten mich.

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