Reisekostenentwicklung 2007
Deutschland bleibt billig

Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen rechnet damit, dass die Zahl der Geschäftsreisen in diesem Jahr zunimmt. Wie eine Befragung des Kreditkartenanbieters AirPlus ergeben hat, erwarten gut ein Viertel der kleinen und knapp die Hälfte der mittleren Unternehmen steigende Reisekosten.

Bei den Großkonzernen gehen sogar 70 Prozent davon aus, dass sie 2007 mehr ausgeben müssen. Auch der Global Business Travel Forecast des Reise- und Finanzdienstleisters American Express prognostiziert einen kräftigen Kostenschub. Je nach Region verteuern sich Flüge und Übernachtungen danach zwischen drei und acht Prozent, teilweise sogar um bis 25 Prozent.

Hier die wichtigsten Prognosen im Überblick:

  1. Business-Class-Langstreckenflüge dürften im weltweiten Schnitt zwischen drei und sieben Prozent teurer werden, Economy-Kurzstreckenflüge zwischen drei und fünf Prozent. Innerhalb der USA, Asiens und Europas fällt die Verteuerung wegen des Wettbewerbs der Billigflieger moderat aus.

  2. Auf innereuropäischen Kurzstrecken werden Preiserhöhungen von maximal zwei Prozent, bei Langstreckenflügen zwischen zwei und drei Prozent erwartet.

  3. Noch weniger betroffen sind innerdeutsche Reisen: Economy-Inlandsflüge bleiben wegen der Billigflugkonkurrenz preisstabil oder könnten sogar etwas billiger werden.

  4. Deutlich teurer werden Business-Class-Flüge - auf Kurzstrecken bis zu fünf Prozent, bei internationalen Langstrecken liegt Deutschland mit Preiserhöhungen zwischen zwei und vier Prozent knapp über dem europäischen Durchschnitt.

  5. Europäische Mittelklasse-Hotels werden zwei bis fünf Prozent teurer, in der Premiumkategorie ist ein Plus zwischen drei und sechs Prozent zu erwarten.

  6. In internationalen Metropolen wie New York, in Australien, Hongkong, Japan und Singapur können die Übernachtungskosten um bis zu 18 Prozent steigen, in Indien sogar um 25 Prozent.

  7. Die Mietwagenpreise dürften vor allem in Nordamerika anziehen - hier ist mit Preissteigerungen von vier bis sechs Prozent zu rechnen.

Quelle: www.wirtschaftswoche.de

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